Stephan Administrator


Anmeldungsdatum: 31.01.2005 Beiträge: 1900 Wohnort: Schönau am Königssee
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Verfasst am: Mo, 12. Okt. 2009 12:42 Titel: Michael Altinger live im Kurhaus Berchtesgaden
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Samstag, 21. November 2009, 19.30 Uhr, Großer Saal
Kartenverkauf im Kur- u. Kongresshaus
Tel.: 08652/9445 300 oder bei allen an Proticket angeschlossenen Verkaufsstellen.
Hier etwas mehr zur Michael Altinger:
Michael Altinger ist „Der entscheidende Tor“
Michael Altinger zu seinem neuen Programm:
„Der Titel meines neuen Programms bringt die ganze Sache exakt auf den Punkt. Jeder weiß genau, was ihn erwartet: Ein „Tor“ ist, laut DUDEN, ein törichter, lebensfremder Mensch. Das gefällt mir! Das klingt nach mir. Nach dem gnadenlosen Draufgänger, der gern übers Ziel hinausschießt und keinerlei Reue zeigt. So bin ich eben.
Na ja, vielleicht nicht wirklich lebensfremd, dafür aber umso törichter. Obwohl: Töricht ist auch nicht unbedingt ein schönes Prädikat. Aber wenn man’s richtig versteht, dann find ich’s eigentlich doch ganz in Ordnung.
Außerdem halte ich den DUDEN für überschätzt. Da steht nämlich noch dabei, ein „Tor“ wäre ein Narr. Was hat das bitteschön mit mir zu tun? Der DUDEN kennt mich doch überhaupt gar nicht! Und ich lasse mir von einem Buch nicht vorschreiben, wie ich zu sein habe!
Noch nie habe ich einen Titel zu meinem Programm so geliebt. Deshalb werde ich auch fest zu ihm stehen!
In meinem Programm geht es natürlich nicht ohne Opfer. Und ich werde große Opfer bringen. Ein ganzes Dorf wird diesmal von der Landkarte verschwinden, im Dienst der Sache.
Eines ist klar: Ich werde schwerwiegende Entscheidungen treffen, die unsere Lebensgewohnheiten jäh auf den Kopf stellen. Und ich werde meiner Generation ihre Ehre zurück geben. Jawohl! Denn unser Dasein hat eine Bedeutung, die manchmal sogar über Ü30-Parties und Wellness-Schokolade hinaus geht.
Ich weiß, es klingt unvorstellbar: Doch kommet und sehet selbst!
Begleitet wird diese Wahnsinns-Show wie immer von der einmaligen Ein-Mann-Band Martin Julius Faber.“
Michael Altinger – Warum es ihn gibt und was aus ihm geworden ist
Dass es mich gibt, hab ich dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass es im Februar 1970 am Gardasee ununterbrochen regnete und es damals in Hotelzimmern noch keine Fernseher gab. Wie meine Eltern auf die Idee kamen, im Februar mit dem Auto an den Gardasee zu fahren, um dort ihre Flitterwochen zu verbringen, bleibt bis heute eines der vielen Mysterien meines Lebens. Vielleicht hatten sie Angst vor Reisen mit dem Flugzeug? Angst, vor einer möglichen Entführung? Seltsam, ich wurde in „Landshut“ geboren. Schlechter Scherz!! Pfui!!! Wie das Wetter war, als ich dann im November auf die Welt geworfen wurde, konnte mir keiner sagen. Aber dass „Der große Preis“ mit Wim Thoelke im Fernsehen lief, das weiß mein Vater noch ganz genau.
Ob mein Werdegang auf Erbmaterial oder erzieherische Maßnahmen zurückzuführen ist, keine Ahnung. Vielleicht hat ja einer meiner ganz frühen Vorfahren meinen Eltern ausreichend Komiker-Gene mitgegeben, damit sie mich zu dem erziehen können, was ich heute bin. Ja, meine Eltern müssen Komiker-Gene in sich tragen, sonst wäre das ja wohl nie passiert, das mit dem Gardasee. Genau, alles klar.
Um ein Haar wäre das mit der Komiker-Erziehung allerdings schief gelaufen. Ich wurde Pfarrjugendleiter, später Sozialpädagoge und mein Endziel hieß: Papst. In meinem Zimmer stand ein Altar, überall Heiligenbilder und getaufte Goldhamster. Ich habe nie für Schule oder Studium gebüffelt, stattdessen bin ich ständig irgendwo rumgekniet und hab um gute Noten gebetet. Keiner meiner Schutzheiligen wollte mich erhören und zudem sind mir immer mehr Goldhamster beim Taufen ersoffen und überhaupt: Es machte keinen Spaß mehr, meine Predigten an mein „80er-Jahre-Jugendzimmer-Tapeten“ zu richten. Ich brauchte Publikum, also Frauen! Viele Frauen!
Frauen, die vor Verzückung ihre Augen verdrehen, wenn sie nur meine Stimme hören und sich dazu im Bikini an meinem Swimmingpool räkeln!! Oh ja, das wollte ich. Also, sie hätten beim Räkeln am Pool selbstverständlich auch wesentlich mehr Kleidung tragen dürfen und ihre Augen, muss ich sagen, hätten sie beim verzückten Räkeln, gar nicht mal zu sehr verdrehen müssen, aber, naja, um ehrlich zu sein: Eigentlich ging’s mir gar nicht so sehr um die weibliche Verzückung. Mir hätte es schon gereicht, wenn sie einfach mal gegrüßt hätten,... wenn ich gegrüßt habe. Oh, wie fühlte ich mich belogen und betrogen. Seelisch und körperlich benutzt und vernichtet. Ich war völlig am Ende, aber zwei Stunden später hab ich sie getroffen. Sie, die mich vom Fleck weg gegrüßt hat und da wusste ich: Sie meint es ernst mit mir. Ich habe sie geheiratet, ihr ein Häuschen gebaut, zwei Kinder gemacht und ihr ein Auto gekauft. Und ich werde beneidet, oh ja, ich werde beneidet. Ach ja, und Komiker bin ich doch tatsächlich auch noch geworden.
Pressestimmen „Der entscheidende Tor“
Showdown in der Kirche
„Heilige Messe in Strunzenöd, dem Pfarrer sind die Hostien ausgegangen, nur der Michi steht noch vor ihm, ganz allein. Wer katholisch ist und auf dem Land aufgewachsen, weiß, dass das der „größte anzunehmende Unfall“ ist. (...) Im Gotteshaus kommt’s zum Showdown, hier taucht aus dem Weihrauchnebel die personifizierte Vergangenheit auf – die Eltern, die Witwe Strackerl, die sprechenden Hausschuhe seines verstorbenen Opas. Spätestens Letztere machen klar, dass es dem 37-Jährigen nicht darum geht, bierernst „aufzuarbeiten“, sondern eher darum, Splitter des Landlebens zur Groteske aufzubrezeln.
Alle erzieherische Mühe war vergebens, Altinger ist ein Kindskopf, getrieben von einer wild wuchernden Fantasie. Und so geht’s in kurzen Clips immer wieder vom eigentlichen Schauplatz weg auf einen Barhocker, der jäh zum Berggipfel wird, zum melancholischen Kneipengast, zu pseudo-ernsten Reflexionen über den Sinn des Lebens.
Der gebürtige Landshuter wechselt die Posen wie ein Supermodel die Klamotten und hat – unterstützt vom bescheidenen Martin Julius Faber – auch noch Luft für kurze Lieder. Eine Mini-Hitparade, die allein schon für ein halbes Programm reichen würde. „Der entscheidende Tor“ – er reicht zum Sieg.“ (Münchner Merkur)
„ Ja, ‚a richtige Gaudi’ hatte man mit dem Kabarettisten, der sich in seinem neuen Programm selbst ‚Der entscheidende Tor’ nennt. (...) Genial verbindet Altinger die schon vorher ins Programm eingeführten Figuren zu immer wilderem Plot – wie überhaupt Übergänge das große Plus dieses Abends sind. Vom sinnentleerten Gothic-Metall schwuppdiwupp im nächstem Atemzug zurück zur Geschichte (...) Kein Sekündchen dazwischen, rasanter Rollenwechsel, perfekte augen- und ohrenverwirrende Collage! Natürlich mit Lachsalven belohnt.. (...) politisch oder nur gesellschaftskritisch ist Altingers Programm natürlich nicht im Mindesten. Aber für „a richtige Gaudi“ doch recht anspruchsvoll.“ (Donau-Kurier Ingolstadt)
„Er hat ein liebenswürdiges Lausbubengesicht, ist rundum sympathisch und bezirzt mit schelmischem Lächeln vor allem die weiblichen Gäste. Zugleich zeigt Michael Altinger seine bekannt spontane, fantastische Wandlungsfähigkeit als Meister sowohl der Komödie als auch der Tragödie. (...) So wechselt Altinger vom rasanten Quassler zum melancholischen Träumer, schreit in Frust-Angelegenheiten oder weint am Sterbebett. Dabei windet er sich, fällt schier vom Barhocker oder bricht vor Glück oder Elend fast zusammen; Tragi-Komik pur, mit kleinen Gesangs-Intermezzi gespickt, musikalisch untermalt von Martin Julius Faber. Schräge Keyboardklänge, Gitarrenläufe rauf und runter, fein platzierte Geräusche: Diese „Ein-Mann-Band“ bringt Stimmung und Schwung ins Programm. “
(PNP)
„Altinger steht für Standup-Comedy par excellence. Denn trotz der minimalen Rahmenhandlung, eines sonntäglichen Kirchgangs zieht er ein gewohnt chaotisches Power-Programm durch. Er erzählt und singt - unterstützt von Ein-Mann-Band Martin Julius Faber - aberwitzige Geschichten von Killer-Omis, die vor dem Fünf-Uhr-Tee noch schnell die die letzten Punks im 80er Jahre-Reservat Schwandorf klatschen und warum er wegen der integrierten Salatbeilage einen Veganer grillen will. Ein Brüller ist auch der Crashkurs im örtlichen Harakiri-Stüberl (Schwert rein, erster Gang, zweiter Gang….)“
(Der neue Tag)
„ Das Publikum tobt, Michael Altinger tritt immer wieder in Dialog mit seinen Gästen sowie, nebenbei bemerkt, mit seinen Hausschuhen, Erbstücke des Großvaters und Protagonisten heftiger Rechts-Links Diskussionen. Altinger hat seine eigene, „törichte“ Sicht auf die Welt. Heilig ist dem „Semiklerikalen“ nichts, wenn es darum geht, die Verrücktheiten des Lebens zu überzeichnen: Und so wird Strunzenöd am Ende „eingestampft“. (Mittelbayerische Zeitung, Kehlheim)
Pressestimmen (Ich kanns mit alle, ...)
„Wären er und sein Lausbubengesicht nicht erst Mitte dreißig, müsste man schon von einem Klassiker sprechen“ ... „Der kann’s wirklich mit allen.“ (Süddeutsche Zeitung)
tz München verleiht die „tz Rose“ und schwärmt: „Großartig – oder griabig guat!“ „Michael Altinger entwickelt sich immer mehr zum Anarcho à la Valentin der Kabarett-Szene.“
„Ein rasantes Spiel mit der liebevollen Distanzierung vom Vertrauten, die der 34-Jährige noch einmal „mächtig“ perfektioniert hat. Denn der Abend ist alles andere als eine humorfreie Analyse. Das liegt an Altingers unberechenbarer Komik, seinen parodistischen Qualitäten, seinem unglaublichen Talent, die Dinge jäh ins Absurde zu wenden.“ (Münchner Merkur)
„Dieses Programm zeigt einen deutlich gereiften Altinger, der vordergründig viel Spaß am Klamauk hat und unerwartet hinterfotzig zuschlägt - das bislang beste Programm aus Altingers Feder, das zu Recht frenetisch beklatscht wurde." (Landshuter Zeitung)
Fernsehpräsenz
Autor und Darsteller in der Sendung „Die Komiker“ im Bayerischen Fernsehen
„Ottis Schlachthof“
„Scheibenwischer“
„3sat-Festival“
„Altinger mittendrin“ – April 2008 _________________ Berchtesgadeninfo.de: Urlaub in Berchtesgaden, Ramsau und Königssee http://www.berchtesgadeninfo.de
NEU: 3-Tage und 5-Tages-Programm Adventure Sports und Outdoor Fun in Berchtesgaden http://www.berchtesgadeninfo.de/de/.....n/aktiv-ferien-sport.html |
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