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göll-mountain PostRank 2

Anmeldungsdatum: 02.08.2008 Beiträge: 13 Wohnort: Berchtesgaden
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Verfasst am: Fr, 27. Nov. 2009 12:05 Titel:
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@ Hubsi
lass dich nicht unterkriegen und beteilige dich weiterhin an diesem Forum! So einen wie dich brauchen wir.
Ich weis sowieso nicht, warum der Forennikolaus so beleidigt reagiert hat.
Um zum Thema Olympia zu kommen: Das Gescheiteste wär, die Bewerbung fallen zu lassen - oder sich zumindest nicht an der Eiskanalmodernisierung zu beteiligen. Denn was wollen den die Bewerber, wenn der Landkreis kein Geld in den Bahnausbau zuschiesst? Bauen sie dann in München oder Garmisch eine neue Bahn? |
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MartinH. ForenJocker

Anmeldungsdatum: 12.03.2007 Beiträge: 148 Wohnort: Hinterau im Berchtsgodner Landl
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Verfasst am: Fr, 27. Nov. 2009 14:44 Titel:
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Ganz als erstes einmal servus,
den "Foren Nikolaus " habe ich nicht gewollt, habe ich erst jetzt gesehen und ist auch nicht auf meinem ... gewachsen - des war an Stepan seine Idee.
Zur Zensur:
Beleidigt war und bin ich nicht, ich denke nur das man bei Themen wie diesen bei der Sache bleiben kann ohne NAMENLOS Spitznamen zu geben und genau das habe ich geschrieben.
Ich habe weder Hubsi als Registrierten oder den Hänsen angesprochen sondern den GUGELHUPF - richtig lesen und ned glei beleidigt sein . Finde beide sind helle Köpfe und wichtig für´s Forum.
Ob nun "Barak" ein Kompliment ist oder nicht - darüber lässt sich sicher streiten, aber den Namen des Bürgermeisters mit Barak und dem, ich Zitiere "Er ist wahrscheinlich dafür weil Olympia ja was großes ist" "und da weis jeder was gemeint ist" in zusammenhang zu bringen find i ned OK. Diese hintenumme Zweideuterei/Rederei kaast oh - darum die Zensur auch in einem Forum.
Wenn der Gugelhupf die Schneid gehabt hätte sich namentlich zu outen wärs mir vollkommen Wurscht, denn dann kann er dafür gerade stehen!
So des wars,
MartinH. |
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Hubsi PostRank 7

Anmeldungsdatum: 17.02.2009 Beiträge: 200 Wohnort: Berchtesgaden
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Verfasst am: Fr, 27. Nov. 2009 17:55 Titel:
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Hallo zusammen,
@Martin: Wenn du nix beleidigt, ich auch nix mehr beleidigt ( wieder nix, hi hi)
So a bissl recht hast ja eh....
Aber des is a a Thema wo die Emotionen hoch kochen können.
Überall fehlts Geld und da muss man sich schon die Frage stellen ( so schön wie Olympia is, 1972 hams de Fackl durch de Unterstoana Strass tragn) ob`s ned besser war beim Amusement vieleicht zuerst zu sparen.
Seass Hubsi _________________ An allem Unfug der passiert sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. ( Erich Kästner) |
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Mack PostRank 2

Anmeldungsdatum: 25.11.2009 Beiträge: 24 Wohnort: Berchtesgaden
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Verfasst am: Fr, 27. Nov. 2009 20:54 Titel:
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Griaß Eich alle miteinanda!
Es ist erstaunlich, welche verschiedenen Meinungen zu der angeregten Thematik herrschen. Nicht zu vergessen die Emotionen, die (fast) jeder einzelne in seine Beiträge steckt.
Finde ich echt super!
Und zwischendurch wird auch noch die Demokratie "gelebt"
Auf alle Fälle weiß ich nun, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe (und wenns so gewesen wäre, dann wärs halt so... )
Ich hoffe, dass wir die Diskussion der verschiedenen (Olympia)-Fraktionen noch etwas weiterverfolgen können...!?
Serwas derweil, da Markus. |
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Stephan Administrator


Anmeldungsdatum: 31.01.2005 Beiträge: 2860 Wohnort: Schönau am Königssee
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Verfasst am: Sa, 28. Nov. 2009 09:03 Titel:
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Guten Morgen alle miteinander,
nochmals ein fettes merci für all eure Beiträge. Ich denke wirklich dass das die Olympiabewerbung in ein etwas anderes Licht rückt. Zum Thema Zensur gibt es noch folgendes zu sagen. Ich bin der Meinung das derjenige, der auch etwas härter kritisieren möchte, sich mindestens registrieren sollte. Dann kann man sowohl als Benutzer, als auch als Administrator denjenigen anschreiben und auch besser antworten bzw. sich verteidigen. Hierfür bitte ich um Verständnis.
Grundsätzlich gilt unser Kredo, dass wir wenn möglich in keinerlei Diskussion eingreifen möchten. Der Martin hat sich mit dieser Zensur (es war erst die dritte überhaupt) absolut an meine Vorgaben gehalten und dafür danke ich ihm
PS: Bezüglich der PN's die ich erhalten Habe. Ich werde dem Bürgermeister der Marktgemeinde Berchtesgaden über dieses Thema informieren und versuchen auch seine Meinung einzuholen. _________________ Berchtesgadeninfo.de: Urlaub in Berchtesgaden, Ramsau und Königssee http://www.berchtesgadeninfo.de
NEU: 3-Tage und 5-Tages-Programm Adventure Sports und Outdoor Fun in Berchtesgaden http://www.berchtesgadeninfo.de/de/.....n/aktiv-ferien-sport.html |
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Christian PostRank 5

Anmeldungsdatum: 22.03.2007 Beiträge: 127 Wohnort: Berchtesgaden
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Verfasst am: So, 29. Nov. 2009 13:51 Titel:
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Bundesregierung steht hinter Olympaberwerbung 2018
Auch die neue schwarz-gelbe Bundesregierung steht voll hinter der Olympiabewerbung Münchens mit Garmisch-Partenkirchen und Königssee. Zumindest nach Worten von Bundesinnenminister Thomas de Maizière.
Der Minister sagte, die Bewerbung sei eine herausragende Chance, den deutschen Sport international zu präsentieren. Außerdem könne die Bewerbung mithelfen, die Sportentwicklung im eigenen Land zu fördern.
Auch Kanzlerin Angela Merkel hat der Bewerbung bereits ihre Unterstützung zugesagt.
25. November 09 Quelle: Bayernwelle
Kommentar:
Tja Berlin ist weit und gespart und richtig mit dem Geld umgegangen wir bei der neuen Regierung sowieso nicht. Vielleicht könnten wir die Buchwinklerhalle als Aufwärmhalle für die Sportler ausweisen und das Kurhaus als Sportlerwellnessraum, dann würden diese Gebäude wenigstens auf Pump renoviert und bei der darauf folgenden Staatspleite hätten wir dann wenigstens sanierte Gebäude oder wie seht Ihr das? _________________ Schade dass die gescheiten Köpfe bei uns in der Region zu wenig zu sagen haben und alle anderen Berchtesgadener sich einfach auch zuviel gefallen lassen  |
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Karl Valentin Gast
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Verfasst am: So, 29. Nov. 2009 20:49 Titel:
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Bevor ich wieder schwarz sehe -
Forderung: Das Thema Olympiabewerbung 2018 muss in alle Gemeinden des Landkreises hineingetragen werden, verbunden mit einzelnen Abstimmungen in den Gemeinderäten zur Olympiabewerbung.
Nicht die Gemeinde Schönau a. K. ist Mitbewerber - es ist der Landkreis Berchtesgadener Land.
Vom Landkreis BGL wurden und werden die bindenden Finanzverpflichtungen eingegangen. Zwar mit dem Segen der Kreistagsmehrheit, aber nicht mit dem Segen der einzelnen Kommunen. Der Landkreis "bedient" sich bekanntlich über die Kreisumlage an den einzelnen Gemeinden. Nachdem im Falle des Zuschlags von den Bewerberorten gegenüber dem IOC einseitig bindende Knebelverträge zu unterschreiben sind, die darauf ausgelegt sind, dass sie die finanzielle Gesamthaftung zu tragen haben, besteht die Möglichkeit - ja Gefahr, dass auf den Landkreis unvorstellbar hohe Ausgaben zukommen werden.
Eine "Rückversicherung" über den Bund und den Freistaat besteht nicht. Da helfen auch die wohlwollend klingenden Unterstützungsformeln wenig. Insofern darf es nicht sein, dass die einzelnen Landkreisgemeinden bei der Olympiafrage nicht eingebunden werden.
Der Landkreis wird sich nämlich im schlimmsten Fall auch bei den Landkreisgemeinden über die Kreisumlage refinanzieren. Die Kreisräte besitzen nicht das Mandat ihrer Gemeinden. Daraus folgt eben meine Forderung, dass die Bewerbung in die Stadt- und Gemeinderäte des Landkreises muss. |
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Richard Graßl Gast
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Verfasst am: Mi, 02. Dez. 2009 21:21 Titel:
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Erst mal Danke Stefan für Dein Lob!
Das Forum zeigt, dass das Thema die Bevölkerung beschäftigt.
Mal abgesehen vom Kollegen Widmann, scheinen die Kritiker aber schon selbst nicht sehr überzeugt zu sein von ihren Argumenten, oder warum sind sie nicht bereit mit ihren (guten) Namen auf zu treten?
Von ihnen werden teils Zusammenhänge konstruiert, die es so - selbst über fünf Ecken - einfach nicht gibt. Z. B. Finanzmittel für die Bob- und Rodelbahn: Die Mittel aus dem Konjunkturprogramm, die Landrat Grabner beschaffen konnte waren von Anfang an für Sonderprojekte reserviert. Die wären hätte der Landkreis sich nicht um die Verwendung für unsere Bahn bemüht nicht in den Landkreis (für thermische Sanierungen ...) gekommen, sondern Sonderprojekten in ganz anderen Region zugeflossen. Dabei sei daran erinnert, dass es Sinn und Zweck des Konjunkturpaketes ist die Konjunktur an zu kurbeln. Das kann aber nur bei entsprechender Wirkungsbreite erfolgreich sein. Es bringt also nichts wenn ausschließlich in energetische Optimierung von Gebäuden investiert wird. Die Hersteller und Verarbeiter von Wärmedämmverbundsystemen sind bereits jetzt mehr als voll ausgelastet und könnten gar nicht mehr bewältigen, daher ist es sinnvoll verschiedenartige Projekte zu fördern. Diese Diskussion hatten wir bereits in einer der letzten Kreistagssitzung und die Argumentation der Grünen wird mit den Wiederholungen nicht richtiger.
Analog verhält es sich wie Hänsen richtig ausführt mit künstlich konstruierten Konkurrenzsituationen z. B. von Rodelbahn und Buchwinklerhalle. Gelder die bei ersteren Projekt nicht eingesetzt würden, kämen sicher nicht dem zweitern zu gute. Ich kann nicht beurteilen, wie es zur jetzigen Lage bei der Buchwinklerhalle kam, aber hier muss sich die Marktgemeinde ihre Prioritäten überlegen. Etwas komisch kommt es mir dabei schon vor, wenn man anscheinend Probleme bei der Unterhaltung einer vorhandenen Turnhalle hat, auf der anderen Seite - wenn auch langfristig - nun nach dem Jugendheim zusätzlich ein Haus der Jugend schaffen will. Aber das nur so als Anmerkung.
Richtig, die Sportstätte Bob- und Rodelbahn ist eine Anlage des Landkreises und folgerichtig ist dieser Gesellschafter der Bewerbungsgesellschaft. Ich gehe davon aus, dass sich in den einzelnen Gemeinden genauso Breite Mehrheiten für die Olympiabewerbung finden würden wie im Kreistag, in dem als einzige Fraktion die links Grünen geschlossen dagegen gestimmt haben. Dazu eine Einzelkämpferin von den rechts Grünen. Und wenn ich mich richtig erinnere je ein Abweichler bei der SPD und der FWG, letzter hat bis jetzt alles was in Berchtesgaden gemacht wird kritisiert. Dem Kreistag das Mandat für die Entscheidung abzusprechen halte ich aber schon für ein starkes Stück, der Kreistag ist von der Bevölkerung durch demokratische Wahlen unmittelbar legitimiert. In ihm sind bis auf eine Gemeinde alle Gemeinden - auch durch ihre Bürgermeister - vertreten. Wenn man den Gedanken fortsetzt, so würde auch nicht die Abstimmung in den Gemeinderäten reichen, sondern jeder Steuerzahler müsste gefragt werden, denn dessen Geld ist ist, nicht das irgend einer Körperschaft.
Der Landkreis ist im übrigen lediglich mit 2% an der Gesellschaft beteiligt. Da ist das Risiko überschaubar. In der Gesellschaft sind neben München als Bewerber und Garmisch auch Bund und Land vertreten. Es gibt also sehr wohl auch einen finanziellen Rückhalt von dieser Seite.
Eigentümlich sind auch die unterschiedlichen Standpunkte der Grünen in zwei unmittelbar benachbarten Landkreisen. Während in Traunstein überall ihre Forderung zu hören ist, die Traunsteiner Sportstätten müssten berücksichtigt werden, dann wäre es eine richtig super Olympiade, weil man vorhandene Einrichtungen nutze. Sprechen sich bei uns im Landkreis die Grünen für den Abbruch der vorhandenen Sportstätte Bob- und Rodelbahn aus.
Hier scheint man in grüner Olympiaablehnungstradition zu verharren, ohne zu sehen, dass die okologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen von der damaligen Bewerbung des Marktes Berchtesgaden völlig verschieden sind.
Richard Graßl |
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Hubsi PostRank 7

Anmeldungsdatum: 17.02.2009 Beiträge: 200 Wohnort: Berchtesgaden
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Verfasst am: Do, 03. Dez. 2009 17:45 Titel:
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Hallo zusammen,
eine Frage in diesem Zusammenhang muss erlaubt sein:
Gibt es irgendeinen bisherigen Austragungsort von Olympischen Winterspielen der nachweisslich ( belegbar) nach der Austragung der Spiele wirklich einen Vorteil (messbar) davon hatte? Und ich meine jetzt nicht daß die Einheimischen dann tolle Sportstätten hatten. Nein , sind irgenswo aufgrund dieser Spiele die Tourismusfrequentierungen wirklich so in die Höhe gegangen wie es in der Überzeugungsarbeit der sicherlich immer engagierten und nur auf das Allgemeinwohl bedachten Politiker versprochen war?
Gruss an Alle Hubsi  _________________ An allem Unfug der passiert sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. ( Erich Kästner) |
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Oliver Gast
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Verfasst am: Fr, 04. Dez. 2009 12:47 Titel:
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Auszug von Alpmedia.net
Nachhaltige olympische Winterspiele in Turin?
Bereits bei der Olympia-Kandidatur von Turin bemängelten die piemontesi-
schen Vertreter der Umweltverbände das Bewerbungsdossier wegen fehlen-
den umweltrelevanten Fragestellungen. Nach Meinung der TOROC (Torino
Organising Committee XX Olympic Winter Games) hingegen soll die Olympi-
ade ein Schaufenster darstellen um die Kultur des Gastgeberlandes und das
Bewusstsein für Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu fördern. Neben dem für
die Kandidatur erstellten Umweltaktionsplan "Green Card" wurden als Nach-
weis der Umweltverträglichkeit der Spiele EU-Instrumente wie EMAS (Eco-
Management and Audit Scheme) eingesetzt.
Offenbar haben die Umweltsünden vergangener Grossanlässe eine grundle-
gende Kontroverse und eine ansatzweise Neuorientierung in eine umwelt-
und alpenverträglichere Richtung ausgelöst. Der WWF Italien gesteht mit
einem am 8.Februar 2006 veröffentlichten Bericht der Olympiade eine befrie-
digende Beurteilung bezüglich der Umweltaspekte zu, wenn auch viele nega-
tive Aspekte beleuchtet und eine abschliessende Analyse bis nach Beendi-
gung der Spiele verschoben wurden.
Die Frage, ob olympische Winterspiele wirklich als "grün" und nachhaltig be-
zeichnet werden dürfen, kann erst im Nachhinein beantwortet werden. Heute
kann schon festgestellt werden, dass der wirtschaftliche Aspekt den Nachhal-
tigkeitsanspruch ins Wanken bringt. Alleine die Organisationskosten belaufen
sich auf 1,3 Milliarden Euro. Zusammen mit den Aufwendungen für die Infra-
struktur von 2,1 Milliarden Euro ergeben sich Gesamtkosten von 3,4 Milliar-
den Euro, welche grösstenteils von der öffentlichen Hand getragen werden.
Bei der Kandidatur wurde die finanzielle Beteiligung der Öffentlichkeit aller-
dings nur auf etwa 500 Millionen Euro budgetiert. Während die finanzielle
Belastung für die Metropole Turin eher tragbar scheint, werden Orte wie Pra-
gelato oder Cesana nach den Spielen den Unterhalt der Skisprungschanze
und Bobbahn schwer verkraften. Es ist zu erwarten, dass die Veranstalter
diese Anlagen aufgeben, sobald die Spiele beendet sind. Ende 2005 hat der
Bürgermeister von Albertville/F, Austragungsort der Spiele 1992, seine Kolle-
gen aus dem Piemont erinnert, dass die Skisprungschanze von Courchevel/F
ein Defizit von 200.000 Euro pro Jahr verursacht. |
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Wolfi Gast
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Verfasst am: Di, 23. März. 2010 18:56 Titel: ...
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es wurde schon mehrfach empirisch von einzelnen unis belegt, dass der ökonomische nutzen daraus völlig überschätzt wird...
- z.B. Teigland 1999
- Brönnimann (1982), Steiner/Thöni (1995)
- vgl. Spilling 1999
ich habe einmal nach wissenschaftlichen arbeiten gesucht, die das gegenteil behaupten: leider nicht viel dazu gefunden ) |
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Christian PostRank 5

Anmeldungsdatum: 22.03.2007 Beiträge: 127 Wohnort: Berchtesgaden
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Verfasst am: Di, 05. Jul. 2011 06:40 Titel:
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Die Entscheidung naht und ich hoffe, dass die Südkoreander den Zuschlag bekommen.
Warum?
Langfristig wird es außer deutlichen Preissteigerungen und vielen Schulden nicht viel geben. _________________ Schade dass die gescheiten Köpfe bei uns in der Region zu wenig zu sagen haben und alle anderen Berchtesgadener sich einfach auch zuviel gefallen lassen  |
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göll-mountain PostRank 2

Anmeldungsdatum: 02.08.2008 Beiträge: 13 Wohnort: Berchtesgaden
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Verfasst am: Di, 05. Jul. 2011 17:41 Titel:
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| Wegen oben genannten Gründen hoffe auch ich, das nichts wird mit Olympia. Christian, du hast das grosse Hotel vergessen, das der Kurzei zur Olympiade nach Königssee stellen lassen will. |
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thomas Gast
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Verfasst am: Mi, 06. Jul. 2011 05:44 Titel:
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Hallo!!
Also heute ist es soweit
Hoff ma, das ma die Olympiade bekommen!!!
Schon deswegen das wir auch mal sagen können "Wir waren dabei"  |
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Gast
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Verfasst am: Mi, 06. Jul. 2011 07:40 Titel:
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Hallo beisammen,
@thomas: wenn wir das bekommen, dann fällt eine Horde von Spekulanten über den Talkessel her und ottonormalos wie ich müssen dann wahrscheinlich nach Freilassing ziehen, weil man nichts mehr bezahlen kann.
-> Für das wir dabei waren ist mir das ein wirklich zu hoher Preis
Heute hat ein Lobbyist in Bayer3 am Morgen zugegeben, dass bei diesen Typen massiv mit Vergünstigungen eingewirkt wird. Für die Bewerbung von Berchtesgaden im Jahr 1992 wurde auch massiv bestochen und wir sind dennoch im 1. Wahlgang durchgeflogen.
Als super Werbung finde ich dass auch nicht wenn ich den Artikel vom Focus lese!
Also wieso brauchen wir dieses Bonzenspektakel?
Ich bin für Nolympia!
Alex |
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