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Heinzz Gast
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Verfasst am: Mi, 27. Jul. 2011 13:12 Titel:
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Hitzige Olympia-Diskussion im Kreistag
Im Kreistag des Berchtesgadener Landes ist es am Vormittag richtig rund gegangen: es gab ein hitziges Wortgefecht zu Olympia. Die Münchner Olympiabewerbung wird nämlich nun doch etwa vier Millionen Euro Steuergeld verschlingen. Maximal 278.000 Euro sollen vom Landkreis Berchtesgadener Land kommen. Der Kreistag beschloss heute, ein Landkreis-Darlehen in dieser Höhe in einen Zuschuss umzuwandeln.
http://www.bayernwelle.de/index.php/nachrichten/bgl-und-salzburg
Und wieder einmal versuchen die Befürworter von Olympia alles gut zu reden. Es würden (wenn wir den Schrott bekommen hätten) und es werden (wenn wir uns neu bewerben) extreme Kosten auf den Steuerzahler zukommen. Und der Landrat meint immer noch wir bleiben + - 0.- Langsam reichts mit der Lügerei und dieser Olympia Mafia!!!!! |
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da jung´Loipesauer PostRank 2

Anmeldungsdatum: 04.01.2011 Beiträge: 15 Wohnort: Ramsau
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Verfasst am: Mi, 27. Jul. 2011 18:21 Titel:
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Ach, wenn mich das nur überraschen würd! Ich erinnere nur an die Aussagen von unserem Landrat mit den "0,0% finanzielles Risiko" und wer daran nicht geglaubt hat, war ein Miesepeter, Schlechtredner, ewiger Neinsager.
Nur schade, dass der Wähler das bis zur nächsten Wahl wieder vergisst und sein Kreuz da macht, wos immer scho war  |
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Gast
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Verfasst am: Mi, 27. Jul. 2011 19:34 Titel: Das Gedächtnis des Internets
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Servus Simon,
das Internet und dieses Forum vergessen nie! Das wird vielleicht für die nächsten Wahlen interessant!
lg |
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Richard J. Graßl Gast
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Verfasst am: Mi, 27. Jul. 2011 22:43 Titel:
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Wenn man über etwas Aussagen trifft, dann sollte man auch den kompletten Sachverhalt schildern. So z. B., dass den 278 Tsd. € Kosten für den Landkreis ein Werbewert von ca. 6 Mio. € gegenüber steht. ... Das Geld sahen alle Fraktionen als gut investiert an. Einzig die Kreistagsfraktion der Grünen übte Kritik. Während aber z. B. der Kreisvorsitzende der Grünen bereits ankündigt, die Grünen können sich eine neue Olympiabewerbung vorstellen.
Insgesamt war der Beitrag des Kollegen Wimmer im Kreistag von einer haarsträubenden umweltpolitischen Kirchturmpolitik geprägt. Lieber eine ökologisch äußerst bedenkliche Olympiade in Asien als Olympische Spiele in Bayern mit vergleichsweise minimalen Eingriffen ...
Wohl noch nichts davon gehört, dass Erderwärmung ... globale Probleme sind.
Richard J. Graßl
Kreisrat |
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Heinzz Gast
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Verfasst am: Mi, 27. Jul. 2011 23:22 Titel:
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Richard J. Graßl schrieb: >>Insgesamt war der Beitrag des Kollegen Wimmer im Kreistag von einer haarsträubenden umweltpolitischen Kirchturmpolitik geprägt. Lieber eine ökologisch äußerst bedenkliche Olympiade in Asien als Olympische Spiele in Bayern mit vergleichsweise minimalen Eingriffen ...
Wohl noch nichts davon gehört, dass Erderwärmung ... globale Probleme sind. <<
Und genau deswegen gehören diese Mafia Spiele mit den fünf Ringen abgeschafft. |
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da jung´Loipesauer PostRank 2

Anmeldungsdatum: 04.01.2011 Beiträge: 15 Wohnort: Ramsau
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Verfasst am: Do, 28. Jul. 2011 00:00 Titel:
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Naja, das is ja genau das, was mich seit Beginn der Bewerbung stört: Zuerst heißt "nur private Sponsoren", kurz danach "Okay, a bissl was muss der Steuerzahler auch bei steuern, aber für Landkreis sinds 0,0%". Jetzt muss der Landkreis letztlich 278 000 € zahlen, aber das macht ja der Werbeeffekt wieder wett Und so wär die Spirale noch weiter hochgegangen. Zum Glück ist auf das IOC Verlass...
Vielleicht könnte diese Werbeeffekt-Berechnung mal öffentlich gemacht werden, wie diese 6 Mio € Werbewert entstehen, weil man so ne Zahl gut einfach mal so in den Raum stellen kann. Der Umkehrschluss wär ja, dass man nun höhere Übernachtungszahlen, mehr Einnahmen im Tourismus etc. hat. Das müsste ja nach jeder bisherigen Bewerbung irgendein positiver Effekt zu bemerken gewesen sein. Ist das so? Das müsst ja nachprüfbar sein!
Ich persönlich bezweifel ja, dass eine nun zum 5.Mal gescheiterte Bewerbung auch nur einen Touristen mehr nach Berchtesgaden holt. Wirtschaftlich gehts sowohl dem Landkreis als auch den Gemeinden nicht gut, da würd ich als Kreisrat nicht alle 4 Jahre für was bezahlen, was dann eh net kommt...
Und bitte, lassen wir das Argument Erderwärmung aus der Diskussion, auch da muss man den gesamten Sachverhalt betrachten: Olympische Spiele sind ein Riesenevent, das Unmengen an Ressourcen verbraucht. Sowas kann weder nachhaltig noch grün noch ökologisch sein (auch mit dem tollsten Umweltkonzept und dem schönsten Greenwashing nicht). Deswegen muss man als Umweltschützer auch net Olympia in München ablehnen, sondern eigentlich Olympia im Allgemeinen.
Und noch eine Anmerkung: Die Debatte ist müsig, die Münchner Bewerbung ist mit Pauken und Trompeten im ersten Wahlgang durchgefallen(und nicht mal knapp), für 2022 bewirbt sich noch St. Moritz. Meines Erachtens wäre jeder Euro in eine weitere Bewerbung gleich von vorherein verschwendet...
Simon Köppl
kritischer Bürger  |
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Gast
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Verfasst am: Do, 28. Jul. 2011 08:52 Titel:
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Ja der Werbewert mit den 6 Milionen schlägt echt dem Faß den Boden aus. Bei jedem Plakat, Werbespot und auch bei den Fernsehberichten war immer von München die Rede. Hätten die Bauern in Garmisch nicht den Aufstand geprobt, dann wäre wahrscheinlich auch Garmisch nur am Rade erwähnt worden.
Der Werbeeffekt für Berchtesgaden war 0,- €
Der Werbeeffekt für Königssee waren vielleicht 1.000,- €
Mehr aber mit Sicherheit nicht!
Ich finde es sehr cool, dass Lokalpolitiker sich anmaßen von Marketing und Werbewerten Ahnung zu haben, wenn dies noch nicht einmal die Marketingfirma (BGLT) hat!
Man sollte den Lokalpolitikern eine Goldmedaille für deren grenzenlose Selbstüberschätzung überreichen. Eine Bewerbung für 2022 ist sowieso abzulehnen. Die sollten zuerst einmal überlegen, wie der Haushalt wieder in einen ordentlichen Rahmen zurückgefahren wird. |
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