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Nicht von hier
Gast





BeitragVerfasst am: Di, 04. Jan. 2011 18:02    Titel:

Na hallo, da wird jetzt aber die richtig große Keule vorgeholt. Immer drauf auf die BGLT und deren Chef, denn "er ist halt nicht von hier". Sicher, das disqualifiziert halt schon 99,99% der deutschen Bevölkerung für irgendeinen Job in Berchtesgaden - denn Berchtesgadener sind halt die besseren Marketing-Profis. Natürlich hätte ein echter Berchtesgadener den Journalisten auch dazu gebracht, was richtiges über das Brauchtum zu schreiben - vermutlich mit vorgehaltenem Stutzen, so was hilft ja immer. Und natürlich ist es ein unhaltbarer Zustand, dass ein BGLT-Marketing-Chef die Hauptwerke der wichtigsten Berchtesgadener Literatur nicht auswendig zitieren kann - da muss man schon mal nachtreten, gerade bei dem Schweinegeld, was so ein BGLT-Chef quasi für´s Nichtstun bekommt. Da kennt sich ein echter Berchtesgadener ja auch so richtig aus, sind halt weltmännisch und erfahren, die Berchtesgadener. Nicht wie der Köhl, der ja aus der Provinz kommt, so quasi...
Tja, wenn man die ganzen Kommentare so liest, dann könnte man schon glauben, dass im Talkessel der Horizont ein wenig begrenzt ist ...
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Stephan
Administrator
Administrator


Anmeldungsdatum: 31.01.2005
Beiträge: 2981
Wohnort: Schönau am Königssee

BeitragVerfasst am: Di, 04. Jan. 2011 22:31    Titel: Marketing-Chef in Berchtesgaden und Bräuche

Hallo lieber nicht von hier,

es soll tatsächlich vorkommen, dass Menschen unterschiedlicher Auffassung sind. Genau für solch einen Zweck sind solche Foren auch da. Es gibt auch Berchtesgadener, die anderen Ortens erfolgreich im Marketing arbeiten. In jeder Werbeagentur gibt es einen Grundsatz bzw. wichtige Aufgabe. Man muss sich mit dem Produkt des Kunden auseinander setzen und es in- und auswendig kennen. Da das Brauchtum in Berchtesgaden eine wichtigere Rolle als anderswo spielt, ist dieses nunmal ein Kernelement des Produktes Berchtesgaden. Also muss sich der Marketing-Chef gerade damit exzellent auskennen. Aus diesem Grund wurden auch diese Bücher übergeben. Sie sollten sich diese Bücher auch kaufen. Die sind echt interessant!

Ihr Beitrag ist mindestens genau so unqualifiziert wie die Beiträge die Sie kritisieren. Es steht auch außer Frage, dass Stephan Köhl sein Geld nicht fürs Nichtstun bekommt. Er hat viele Aufgaben und wo gehobelt wird fallen nun halt mal auch Späne. Somit ist es natürlich und auch normal, dass sich Menschen über derartige Fehler sehr ärgern, aber solche Fehler passieren halt nunmal. Das ist auch jedem Klar. Dem Autor und auch Ihnen ist wahrscheinlich nicht klar, das das Brauchtum in Berchtesgaden kein „Kasperletheater“, kein „Fasching“ oder „Folklore“ für Touristen ist. Es sind ehrlich gelebte Bräuche und wenn diese in der Zeitung ins lächerliche gezogen werden, dann finden wir alle das nicht in Ordnung und regen uns darüber auf. Kommen Sie doch einmal zu uns nach Berchtesgaden und erleben Sie ehrlich gelebte Bräuche, dann werden Sie diese Reaktionen hier in diesem Forum vielleicht verstehen und nicht einfach als horizontlos abstempeln.

Beste Grüße

Stephan
Administrator

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Christian
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 127
Wohnort: Berchtesgaden

BeitragVerfasst am: Di, 05. Jul. 2011 07:47    Titel: Schundartikel über Berchtesgaden / Königssee

Servus auch,

na dann lest mal bitte den Artikel durch:
http://www.focus.de/reisen/reisefue.....l-schallt_aid_641309.html

Hier ist ja schon mal die Überschrift recht aussagekräftig!
Sollte der Artikel einmal aus dem Netz verschwinden, so bleibt er hier als Zitat erhalten.

Zitat:

Berühmt geworden ist der Königssee nicht wegen der WM-tauglichen Eisbobbahn, sondern weil er der Inbegriff Bayerns ist. Die ganze Welt kennt die Bartholomä-Kapelle mit ihren Zwiebeltürmen. Und die Berchtesgadener leben seit 200 Jahren gut davon.

Wenn es um tiefste Bayern geht, dann darf schon mal der Herrgott mit ins Spiel kommen. Der Himmelsvater, und nicht nur der, hat nach Meinung des großen bayerischen Heimat-Schriftstellers Ludwig Ganghofer einen besonderen Bezug zum Berchtesgadener Land mit seinem Königssee: „Wen Gott lieb hat, den lässt er fallen in dieses Land“, schreibt Ganghofer vor mehr als 100 Jahren. Und diese Liebe scheint keine Grenzen zu kennen. Allein im vergangenen Jahr besuchten mehr als eine halbe Million Menschen den Königssee. Das Tourismusbüro Berchtesgadener Land hat sie in Zahlen gefasst: 3,2 Millionen Übernachtungen; die große Mehrheit der Touristen stammt aus Deutschland, dicht gefolgt von Niederländern, Österreichern, Dänen, Tschechen, Italienern, US-Amerikanern, Schweizern und Russen.

Nicht zu vergessen die Hochgeschwindigkeitsurlauber aus Japan. Wie alle Königssee-Touristen sind auch sie ganz wild auf den Anblick der kleinen weißen Kapelle mit den zwei Zwiebeltürmen und roten Kuppeldächern, die auf der Halbinsel Hirschau im dem Gebirgssee steht. St. Bartholomä heißt die barocke Wallfahrtskapelle. Sie kennt man in aller Welt, sie ziert die meisten Postkarten, sie wird als der Inbegriff der bayerischen Idylle gehandelt. In einer Landschaft, die als eine der schönsten des weiß-blauen Bayerns gilt: Eingebettet zwischen steil aufragende Berghängen, darunter auch die höchste Felswand der Ostalpen, die Watzmann-Ostwand, liegt der Königssee wie ein Fjord in Smaragdgrün da. Der langgestreckte See gilt aufgrund der ihm attestierten Trinkwasserqualität als der sauberste See Deutschlands. Er ist 190 Meter tief, gut acht Kilometer lang, bis zu einem Kilometer breit und auch im Sommer ziemlich kühl.


Schlaue Einheimische verdienen an Sommerfrischlern
Von dieser Naturschönheit fühlten sich die Menschen schon vor 200 Jahren angezogen. Die Erfolgsgeschichte des Fremdenverkehrs begann mit dem volksnahen König Max I. Joseph von Bayern, der sich seine Sommerresidenz in Berchtesgaden einrichtete. Denn wo der Adel hinreiste, da zog es auf kurz oder lang auch das Volk hin. Die sogenannten Fremden, die zur Sommerfrische kamen, brachten der bis dahin recht armen Berchtesgadener Bevölkerung neue Erwerbsmöglichkeiten. Die Einheimischen waren clever und nutzten diese Chancen – als Treiber für die Hofjagden, als Bergführer und als Gastwirte. 20 000 Kurgäste urlaubten um die Wende zum 20. Jahrhundert am Königssee, heißt es aus dem Berchtesgadener Land Tourismus. In dieser Zeit gehörte es bereits zu einem Muss über den See zur St. Bartholomä-Kirche zu fahren. Und zwar mit einem Elektroboot (!), das still und leise über den See glitt. Die fortschrittliche Tradition der Elektroschifffahrt wird noch heute gepflegt, um bei all dem Trubel (an sonnigen Wochenenden kann es zu Wartezeiten von bis zu zwei Stunden für ein Bootsticket kommen) wenigstens ein bisschen von dem Klischee des stillen Gebirgssees zu erhalten.
Trompetenfanfare an der Echowand
Ganz so still geht es dann aber doch nicht zu, denn auf halber Strecke zur St. Bartholomä-Kapelle, die nach dem Schutzpatron der Sennerinnen und Almbauern benannt ist, greift der Bootskapitän zur Trompete. Er pumpt die Lungen voll und bläst kräftig hinein, um den Touristen das berühmte Echo an der sogenannten Echowand zu demonstrieren. Früher verlief das Ritual noch beeindruckender: Ein Böllerschuss vom Schiff aus rief ein bis zu siebenfaches Echo hervor. Da das Mitführen von Schwarzpulver heutzutage verboten ist, müssen sich die Touristen mit dem vergleichsweise mickrigen Echo der Trompete zufrieden geben – maximal zweifach schallt es von der Echowand zurück.

Gleich hinter der Zwiebelturm-Kapelle, die übrigens von Märchenkönig Ludwig II. vor dem Abriss gerettet wurde, führt ein Steig ins Eisbachtal zur nächsten Attraktion, der Eiskappelle. Ein domartiges Eisgewölbe in einem riesigen Schneefeld, das auch im Sommer nicht taut, obwohl es auf einer Höhe von nur 800 Metern liegt.

Apropos Schnee und Eis: In sehr kalten und windstillen Wintern, wie im Jahr 2006, friert der Königssee soweit zu, dass die St. Bartholomä-Kapelle zu Fuß erreicht werden kann. Das passiert erfahrungsgemäß nur einmal im Jahrzehnt. 1964 war so ein Jahr mit einem bitterkalten Winter. Ein VW-Käferfahrer wollte die Gunst der eisigen Stunde nutzen und als erster mit dem Auto zur Kapelle hinüberfahren, zu der nach wie vor keine Straße führt. Die Hinfahrt über den zugefrorenen See glückte, doch auf dem Rückweg brach der Käfer im Eis ein. Noch heute soll das Wrack samt Fahrer 120 Meter tief am Grund des Königssees liegen.
Kunsteisbahn goes Olympia
Am andern Ende des Sees, am nördlichen, liegt die Kunsteisbahn, auf der nicht nur der Hackl Schorsch, die einheimische Rodlerlegende, zu Hause ist. Sondern auf der auch die Olympischen Winterspiele 2018 ausgetragen werden sollen. Genauer gesagt die Disziplinen Rennrodeln, Bobfahren und Skeleton. Die Schlusskurve des Eiskanals trägt im Übrigen den klangvollen Namen Echowand.


Also mindestens die Bilder zu diesem Artikel wurden von der BGLT geliefert und offensichtlich hat es auch ein Gespräch dazu gegeben, weil hier auch Zahlen genannt werden, die von unserer Marketingorganisation stammen.
Wie denkt Ihr über diesen Artikel?


Christian
[/quote]

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Schade dass die gescheiten Köpfe bei uns in der Region zu wenig zu sagen haben und alle anderen Berchtesgadener sich einfach auch zuviel gefallen lassen Smile
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Gast






BeitragVerfasst am: Di, 05. Jul. 2011 16:02    Titel:

Na des is hoid a omoi so a richtig guade Werbung! Mr. Green Mr. Green
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Hubsi
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Anmeldungsdatum: 17.02.2009
Beiträge: 216
Wohnort: Berchtesgaden

BeitragVerfasst am: Di, 05. Jul. 2011 18:42    Titel:

Hallo zusammen,

also ich find den Artikel auch in Ordnung. So isses nun mal.Das Motiv der Bartholomä Kapelle hab ich zu meiner Motorrad Zeit sogar im tiefsten Griechenland erblicken können ( und natürlich die Ramsauer Kirch!).
Passt doch , die Leut brauchen was an dem sie festmachen, und des sind nunmal markante Punkte hier bei uns.So sollts immer sein des Geschreibsel über BGD.

Grüsse an Alle , Hubsi

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An allem Unfug der passiert sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. ( Erich Kästner)
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