Stephan Administrator


Anmeldungsdatum: 31.01.2005 Beiträge: 2981 Wohnort: Schönau am Königssee
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Verfasst am: So, 06. Feb. 2011 20:03 Titel: 21. internationales Skijöring am Hochschwarzeck
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Sieg in der offenen Klasse für Florian Oberwieser mit Skifahrer Anton Brandner, bei den Veteranen ging der erste Platz an Markus Wanka mit Skifahrer Stefan Höllbacher. Die von Streckenchef Herbert Gschossmann präparierte Rennstrecke hielt trotz 16 Grad plus am Tag dem ganzen Rennen stand. Auch dieses Jahr war das vom MSC Ramsau e. V. im DMV organisierte Skijöring am Hochschwarzeck wieder der Puplikumsmagnet schlägt hin. Etwa 2000 Zuschauer wohnten dem Spektakel bei. Das Video mit einem Zusammenschnitt aller Ereignisse findet Ihr unter:
http://www.festei.de/Skijoering_msc_ramsau.1154.0.html
Am vergangenen Samstag fand das Skijöring am Hochschwarzeck bereits zum 21. Mal statt. Der Veranstalter MSC Ramsau e. V. im DMV präsentierte den Zuschauern und Startern eine perfekt präparierte Bahn. Bereits drei Tage vor dem eigentlichen Rennen begann Streckenchef Herbert Gschoßmann mit seinen fleißigen Helfern die Bahn bestmöglich für das Großevent am 5.2.2011 herzurichten. Die Versorgungsstände wurden frühestmöglich aufgebaut sodass am eigentlichen Renntag nur noch die Stände gefüllt werden mussten. Die Anmeldung, die wie jedes Jahr von Vorstand Stephan Hoven und seinem Schwager Markus Koll ausgeführt wurde, klappte perfekt. Die technische Abnahme der Motorräder war bis 17 Uhr abgeschlossen und somit konnten die Fahrer zur Fahrerbesprechung an Start und Ziel zusammentreffen. Zweiter Vorstand Markus Link erklärte die Regeln die es einzuhalten gab. Besonders wies er darauf hin, dass die Sicherheit im Vordergrund des Rennens stand und die Benutzung eines Brustpanzers zur eigenen Sicherheit am Start überprüft wurde. Nun mussten die Streckenposten auf ihre zugewiesene Position gehen und die Startanlage wurde ein letztes Mal geprüft. Die Crew hinter dem Mikrofon und die Damen und Herren der Zeitnahme machten sich bereits am frühen Samstagnachmittag ans Werk und pünktlich zum Eventauftakt um 18.30 Uhr war alles perfekt organisiert und einsatzbereit. Der Vorstand des MSC Ramsau Stephan Hoven war sehr erfreut dass sich die im letzten Jahr hinzugekommenen Mitglieder so gut in die Aufgabenverteilung einbrachten.
Bevor das eigentliche Rennen begann startete der fünfjährige Tommi Helminger mit seiner PW 50 für eine Vorläuferrunde mit Startnummer eins. Von den schon zahlreich erschienen Zuschauern angefeuert absolvierte er seine Einführungsrunde ohne Sturz und das Skijöring am Hochschwarzeck konnte nun offiziell beginnen.
Für Klasse 1a die Kinder von 8-12 Jahren ging mit Startnummer 5 Andi Helminger mit Skifahrer Emanuel Papert an den Start und mit Startnummer 68 die Brüder Valentin und Maxi Gschoßmann. Gschoßmann absolvierte tadellose zwei Läufe und beim Team Helminger/Papert lief es im zweiten Lauf nicht so rund wie im perfekten ersten, somit gewann das Team Gschoßmann/Gschoßmann vor dem Team Helminger/Papert.
Klasse 1 b, die Kinder 13-16 Jahre gingen als nächste an den Start. Hier nahmen vier Teams teil. Die schnelle Bahn hielt gut stand und somit konnte das Team Andreas Grüsser und Willi Rüffer den wohlverdienten ersten Platz sichern vor Lukas Wurm mit Skifahrer Sebastian Leitner und auf Platz drei fuhren Florian Pichler mit Skifahrer Florian Bauregger. Maxi Koll mit Skifahrer Stefan Maltan hatten Probleme mit dem Bike und konnten somit den ersten Lauf nicht zuende fahren.
Jetzt gingen die Minis an den Start. Hier starteten ein Bubenteam gegen ein Mädelteam. Carl Massury jun. konnte mit Skifahrer Michael Gschossmann beide Vorläufe für sich entscheiden und das Team Annalena Lenz mit Skifahrerin Verena Hengster folgten. Schon hier bei den kleinsten im Club konnte man eine sehr gute Haltung auf dem Motorrad feststellen dies spricht dafür, dass wir noch viel in den nächsten Jahren von den jungen Clubmitgliedern sehen werden.
Es folgte die Damenklasse. Leider ging hier nur ein Team an den Start. Stefanie Massury fuhr zwei gute Läufe und Skifahrerin Loretta Huber stand sicher auf den Skiern. Für nächstes Jahr wäre es erwünschenswert wenn wieder mehr Fahrinnen an den Start gehen würden.
Die Klasse Veteranen folgte sogleich. Als Veteranensport wird bezeichnet wenn sich die Oldtimer-Liebhaberei und der Motorsport verbinden. Hier verwendet man zwei unterschiedliche Komponenten ein in die Jahre gekommenes Motorrad das bei gleichen Rahmenbedingungen an den Start geht. Zwölf Teams nahmen teil. Die Bahn wurde eisiger und die zahlreichen Zuschauer verfolgten spannende Läufe. Die ersten Plätze wurden wie folgt erkämpft. Erster Platz für Markus Wanka mit Skifahrer Stefan Höllbacher gefolgt von Hans Wichtlhuber mit Christian Eder. Auf Platz drei fuhr Sepp Wanka mit Skifahrer Matthias Köppl. Platz vier für Andreas Massury/Gottfried Hopf und die fünfte Platzierung für Peter Sunkler mit Skifahrer Johannes Hillebrandt.
Sieben Beiwagenteams gingen dieses Jahr an den Start. Für sich entscheiden konnte die Läufe das Team Laumer/Schedlbauer/Herrnberger vor dem Team aus den Reihen des MSC Ramsau dem Team Stefan Resch, Christian Resch mit Skifahrer Michi Stöckl. Besonders im zweiten Lauf zeigten die drei Mitglieder des MSC Ramsau ihr Können und fuhren in diesem Lauf von Platz drei auf Platz eins vor. Dies kann nicht leicht sein wenn man bedenkt wie breit die Rennstrecke ist und wie breit ein Beiwagengespann. Platz drei für Ettl/Brielbeck/Danzer. Das zweite Team des MSC Ramsau e. V. im DMV Oberholzner/Aschauer/Gröll konnte aufgrund technischer Probleme nicht im vorderen Fahrerfeld mitmischen.
Klasse 6 die Quads folgten. Sieben Teams am Start. Erster Platz für Kirchberger/Riedl, zweiter Platz Waldschütz/Eyrainer und auf Platz drei Team Hartmann/Durm.
Die Erde begann zu beben, nun war es soweit. Die spannenden Läufe der offenen Klasse begannen. Die Zuschauer stärkten sich ein letztes Mal mit Glühwein, Kinderpunsch und Würstlsemmeln damit sie sich während den spannenden Verfolgungsjagden nicht vom harterkämpften guten Zuschauerplatz wegbewegen mussten. Es gingen 40 Teams an den Start. Spannende Fights waren zu sehen. Hier in der Königsklasse des Skijöring starten immer fünf Teams auf einmal und es geht darum schnellstmöglich mit Skifahrer am Seil die drei Runden zu absolvieren. Der erste Lauf und der zweite Lauf werden zusammenaddiert was alles extrem erschwert. Man kann sich somit keinen verpatzen Lauf gönnen. Beide Läufe müssen zeitmässig top gefahren werden. Zahlreiche Stürze, besonders in der ersten Kurve nach dem Start machten diese Läufe extrem spannend. Perfekt wichen die nachfolgenden Teams den gestürzten Fahrern aus. Keinerlei ernsthafte Verletzungen entstanden. Die Fahrer des MSC Ramsau e. V. im DMV zeigten fahrerisch einwandfreies Können. Es ging um alles, es musste die schnellste Linie gefahren werden denn nur die fünf Teams mit der besten Zeit kamen in den Top-five-Lauf. Durch die angenehmen Temperaturen war es für die vielen Zuschauer ein leichtes die Fights zu verfolgen. Nahezu alle Zuschauer blieben bis zum Veranstaltungsende. Dann war es soweit. Die fünf schnellsten Skijöringteams standen fest und zeigten in einem atemberaubenden Lauf ihr ganzes Können. Platz eins ging an Florian Oberwieser aus Bischofwiesen mit seinem Skifahrer Anton Brandner. Auf Platz zwei konnten sich das erfolgreiche Team Florian Oberholzner/Stefan Gröll einreihen und der dritter Platz ging an Andreas Massury und seinen Skifahrer Gottfried Hopf. Platz vier für Georg Kötzinger mit Skifahrer Peter Oleschko und der fünfte Platz für Andreas Graßl mit Skifahrer Hias Köppl.
Die Siegerehrung fand wie jedes Jahr im Gasthaus Nutzkaser statt. Markus Maltan, eines der Urgesteine im MSC Ramsau führte wieder in Zusammenarbeit mit dem ersten und zweiten Vorstand die Siegerehrung der Klassen 2-6 durch.
Der MSC Ramsau e. V. im DMV blickt auf eine weitere gelungene Veranstaltung zurück. Der Club ist mittlerweile so eingespielt dass jeder seine Aufgaben genau kennt und damit ein so reibungsloser Verlauf gesichert ist.
Weitere Skijöringveranstaltungen sind im Internet unter skijöring.de nachzulesen.
| Beschreibung: |
| Das Skijöring des MSC-Ramsau am Hochschwarzeck |
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| Dateigröße: |
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