Suche:   

Communi.eu - Das Regionalforum! Foren-Übersicht

Communi.eu - Das Regionalforum!

Aktuelles Datum und Uhrzeit: Fr, 21. Nov. 2008 18:10


Warum registrieren?
Nur als registriertes Mitglied des Regionalforums hast Du vollen Zugriff auf alle Funktionen. Du kannst Deine eigenen Fragen auf einen Blick anzeigen lassen und hast die volle Übersicht über alle neuen interessanten Themen im Forum. Außerdem kannst Du Deine persönliche Bildergalerie anlegen. Jetzt kostenlos registrieren!
Regionale Produkte   
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Communi.eu - Das Regionalforum! Foren-Übersicht -> Berchtesgaden - Themen rund um den Talkessel
 Vorheriges Thema anzeigen  Enduroshop oder Schnitzeljagd in Berchtesgaden? Beitrag :: Beitrag Was mir an Berchtesgaden gefällt - oder auch nicht Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
wolfgang
PostRank 2
PostRank 2


Anmeldungsdatum: 31.03.2007
Beiträge: 18
Wohnort: Schönau am Königssee

BeitragVerfasst am: Mo, 09. Apr. 2007 22:22    Titel:

Hallo refeere

Jetzt komme ich erst dazu auf deine 2 Frage zu antworten.
Wer sollte auf dem Triftplatz den Zuschlag für einen Gewerbebetrieb bekommen?...
Meiner Ansicht wäre es richtig, alte Berchtesgadener Betriebe aus Produktion oder Dienstleistung zu berücksichtigen. Es gibt einige Betriebe die aus allen nähten platzen oder die ihre alten Gebäude nicht so nutzen können dass sie Gewinnbringend produziern können. Wichtig wäre dabei die Umweltbilanz. Keine Emmusionen -- keine Lärmbelästigung. Auch würde es mich freuen wenn wir Betriebe aus der IT Branche oder der Umwelttechnik in Berchtesgaden ansiedeln könnten. Die Umwelttechnik ist sowieso die Chance der Deutschen. Wir sind den anderen Ländern technologisch haushoch überlegen. Es würde für hochwertige Arbeitsplätze sorgen. die sind ja in Berchtesgaden sowieso Mangelware. Es kann nicht angehen dass unsere zum Teil sehr talentierten Kinder Auswandern müssen um einen entsprechenden Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden. Denn wer mal weg ist, kommt nur noch zum Urlaub in seine ehemalige Heimat zurück.
Mir geht es aber nicht nur um das geplante Gewerbegebiet Triftplatz.
Das Zukunftsproblem ist die Energie.
Mit dem Rohstoff Holz haben wir einen fast unbegrenzten Rohstoff um vom Erdöl- und Erdgasverbrauch wegzukommen. Ob kleine Blockheizkraftwerke wie ich für das entstehende Haus der Berge vorgeschlagen habe oder mit Methanverbrennungsanlagen könnten wir es schaffen bis 2030 Unabhängig vom Erdöl oder Erdgas zu werden. Die Technik ist vorhanden zum Beispiel der Stirlingmotor. http://www.solarserver.de/lexikon/stirlingmotor.html http://peterfette.gmxhome.de/howdo.htm
der eigentlich das nonplusultra wäre.

Ich denke die Zukunft unserer Region können wir nur gestalten wenn wir alte Zöpfe abschneiden.
Während meiner Dienstzeit bei der in Norddeutschland lernte ich einen alten Marinespruch kennen
"das haben wir nie so gemacht, das haben wir immer so gemacht und da könnte ja jeder kommen"
Dieser Spruch gilt leider auch für das Bechtesgadener Land.


Servus
sagt Wolfgang

_________________
Wolfgang Stäblein
1. Vorsitzender der
Solidargemeinschaft BGL e.V
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Helmut
Gast





BeitragVerfasst am: Mi, 11. Apr. 2007 11:33    Titel:

Servus Wolfgang,

wenn alle das Bewusstsein für regionale Wirtschaftskreisläufe hätten, würden theoretisch keine japanischen, sondern maximal europäische Fahrzeuge gefahren werden! Denn wo fängt die Region an und wo hört die Region auf! Wenn angenommen alle Europäer nur noch europäische Produkte kaufen und in Europa urlaub machen dann geht es uns besser – sagen zumindest die Globalisierungsgegner!

Nachdem die meisten Menschen aber nie an das ganze denken werden immer die sehr billigen Produkte gekauft werden. Ob billig gleich preisgünstig und ökologisch ist bleibt dahinzustellen. Die Transportkosten für Containerware aus Fernost spielen (zumindest derzeit) keine Rolle. Auch die Biervermarkter wie Oettinger können immer noch zu Dumpingpreisen Ihre Produkte Anbieten.
An unsere ganzen kleinen, selbständigen Brauereien hat bei dieser Diskussion noch keiner gedacht. Leider gehört aus meiner Sicht das Berchtesgadener Hofbräuhaus zu einem Großkonzern in Belgien – Fragen Sie doch mal was im Berchtesgadener Hofbräuhaus modernisiert bzw. nachhaltig investiert wird – Da bleibt nach den Richtlinien der Solidargemeinschaft mehr Geld in der Region wenn die Bevölkerung Wieninger, Bürgerbräu, Traunsteiner, Schnitzlbaumer, Wochinger, Steiner oder Schönramer Bier kauft. Denn diese Betriebe stellen nicht nur in der Region her, sondern investieren auch nachhaltig und beschäftigen die Betriebe vor Ort!
Auch dürfte kein „ökologisches“ Fertighaus gebaut werden, diese Gebäude aus Holz werden als fertige Module über die Autobahn in das Berchtesgadener Land transportiert.

Die Geschichte mit dem Geldfluss stimmt schon, aber die Bevölkerung einer Region muss von gewissen Verhaltensweisen überzeugt sein. Wieso soll jemand sein verhalten ändern, wenn er darin keinen Sinn sieht.


Ein Beispiel für eine einseitige Sichtweise
Wir leben in einer noch sozialen Marktwirtschaft und hier regelt immer noch Angebot und Nachfrage den Preis. Ich finde zum Beispiel die Tafeln der Bauern „Bauern brauchen einen fairen Preis“ sehr interessant.
Solange auch die Bauern zu den Discountern rennen um den Liter Milch fertig verarbeitet um 65 Cent pro Liter zu bekommen werden Die Bauern als erste in der Kette niemals 40 Cent pro Liter erhalten!
Die Einseitigkeit der Sichtweise ist, dass die Bauern täglich liefern, mehr Geld wünschen und selbst (nicht alle, aber einige) immer nach dem günstigsten Preis suchen.

Wenn die Bauern sich so organisieren würden, dass sie einmal 14 Tage lang Ihre Milch selbst verarbeiten und nichts mehr an die Molkereien liefern, dann wird der Preis auch steigen! Hier sollten die Bauern einmal die Vorgehensweise der OPEC beobachten.

Hier mag der eine oder andere sagen dass die Bauern da ja schon einmal gemacht haben. Nur damals haben die Bauern ein bis zwei Tage nicht geliefert, die Milch aufgehoben und nach ein bis zwei Tagen das Doppelte geliefert. Diese Vorgehensweise hat natürlich keinerlei Auswirkungen.

Ich finde eure Gedanken gut nur benötigt die Bevölkerung greifbare, umsetzbare Konzepte in denen Sie einen Sinn sehen. Ein mit einem Regionalsiegel ausgezeichnetes Produkt ist nicht schlecht, überzeugt aus meiner Sicht aber nur die, die eh schon etwas für die Region über haben. Den Discountkunden im Berchtesgadener Land wird das leider kaum interessieren, denn der benötigt einen eindeutigen Produktvorteil.

Ich weis das solche Konzepte nicht aus dem Ärmel geschüttelt werden können, aber solche Konzepte würde man benötigen oder?

Könnt Ihr nicht ein Etikett oder beim Metzger ein Schild machen, damit der Kunde weis, das da Produkt aus der Region kommt?

Helmut
Cool
Nach oben
wolfgang
PostRank 2
PostRank 2


Anmeldungsdatum: 31.03.2007
Beiträge: 18
Wohnort: Schönau am Königssee

BeitragVerfasst am: Mi, 11. Apr. 2007 19:14    Titel:

Servus Helmut

Das Bewusstsein der Bevölkerung in Richtung regionalität ist ein kleines Pflänzchen, das Frühlingsluft spürt. Es zeigt nicht nur dass die heuerige Siegelverleihung auch von der Politik besucht wurde(2 Landtagsabgeordnete, mehrere Bürgermeister oder Stellvertreter und Gemeinde und Stadträte.
Für uns sind die Brauereien der Region ein wichtiger Wirtschaftsfaktor auch das Hofbräuhaus Berchtesgaden. Auch das Hofbräuhaus hat in den letzten Jahren Investiert um Wettbewerbsfähig zu bleiben. (Abfüllanlage) Auch sind nicht wenige Arbeitnehmer beim Bräuhaus beschäftigt. Wer Öttinger Bier trinkt ?...ja da erspare ich mir den Komentar. Die Qualität spricht halt für richtiges Bier. Laughing
Zu den Milchpreisen:
ich habe letztes Jahr auf beim Regionalkongress in Feuchtwangen eine kleine Molkerei kennengelernt, Die Uppländer Bauernmolkerei
nachzulesen unter:
http://www.bauernmolkerei.de/index......27dbc4ed114e31626542fd2fa
Die zahlen aussertourlich zum normalen Milchpreis 5 ct. mehr pro Liter. Diese 5 ct.
zahlen die Verbraucher freiwillig mehr und kommen direkt den Landwirten zu gute.
Wir müssen nicht alles neuerfinden... nur die Augen aufmachen wenn wir uns in der Welt bewegen. Ich habe schon in einer meiner Antworten kritisiert, dass einige Erzeuger nicht von ihrem eigenen Produkt überzeugt sind, weil sie für den Gastefrühstückstisch Milchprodukte vom Discounter darbieten.
Zum Regionalsiegel allgemein.
Wir arbeiten jetzt über 5 Jahre an diesem Konzept und verbessern es andauernd.
Da wir ein Verein sind und uns kein Werbebudget leisten können weil wir uns nur aus den Mitgliedsbeiträgen finanzieren sind unsere Schritte etwas bescheidener.
Auch würden wir uns nicht hergeben, für die sogenannten Entwicklungsbüros unseren inzwischen sehr guten Namen missbrauchen zu lassen.
Die Krux an den Entwicklungsbüros ist halt, dass sie die Arbeitskraft ehrenamtlicher
verwenden, um das Geld von Staatsprogrammen (Land, Bund und Europagelder)abzuschöpfen. Meistens kommt nix dabei raus als viel Papier , gefüllte Geldbeutel der Bürobetreiber und frustrierte ehrenamtliche Regionalkämpfer. Sie nehmen fertige Konzepte, die die Arbeitskreise erstellen und schöpfen damit den Rahm ab.
Ein Schreibbüro könnte das auch zu einem Bruchteil des Betrages das für solche Projekte ausgelobt wird. (Ich hoffe das wird auch in München, Berlin oder Strassburg gelesen)
Aber wieder zu etwas positiven.
zum Ökohaus:
Wer sagt denn dass man so ein Haus nicht mit heimischen Baustoffen bauen kann. Holz, Ziegel, Verputzmaterial, Steinmaterial und Möbel. Alles kann und wird in der Region erzeugt. Uns schwebt ein Regialhaus vor.
Mann muss nur die richtigen Leute zusammenbringen. Archtiekten, Produzenten und Handwerker. Also wer Interesse hat sollte sich bei uns melden.

Zum Etikett. Wir haben ein Etikett es hat jeder Siegelbetrieb an der Türe oder am Verkaufswagen hängen. Übrigens gefällt mir Etikett besser als Label oder Logo.
Auch die Siegelurkunden hängen in der Regel in den Verkaufsräumen oder Verkaufswagen aus.
Ich hoffe ich habe deine Fragen zufriedenstellend beantwortet, und hoffe auf weiteren Kontakt.

Gruß Wolfgang

_________________
Wolfgang Stäblein
1. Vorsitzender der
Solidargemeinschaft BGL e.V
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
wolfgang
PostRank 2
PostRank 2


Anmeldungsdatum: 31.03.2007
Beiträge: 18
Wohnort: Schönau am Königssee

BeitragVerfasst am: Mi, 11. Apr. 2007 20:21    Titel:

liebe Comunity Teilnehmer

Ich habe noch ganz was wichtiges versäumt zu schreiben
Die komplette Liste der Siegelbetriebe ist mit den Einkaufsmöglichkeiten nachzulesen umter:
http://www.solidargemeinschaft-bgl.de/
nur den Link Siegelbetriebe anklicken und schon tut sich das regionale Berchtesgadener Land auf.


Gruß Wolfgang

_________________
Wolfgang Stäblein
1. Vorsitzender der
Solidargemeinschaft BGL e.V
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Bglx
Gast





BeitragVerfasst am: Fr, 13. Apr. 2007 21:26    Titel:

Über regionale Wirtschaftskreisläufe im Berchtesgadener Land zu sprechen ist lächerlich. Da fehlen viel zu viele Elemente. Mit grob gesagt etwas Milch, Kühe und paar Handwerksbetriebe, die für den Weltmarkt produzieren, läuft das nicht. Bei einem echten Kreislauf müsste auch die Ware vor Ort hergestellt werden.
Und regionale Küche, die bis auf paar Küchenkräuter aus dem Garten doch überwiegend aus überregional produzierten Zutaten besteht, ist eigentlich keine regionale Küche ... aber das ist gewiss Ansichtssache und eine Frage der Definition wie weit reichend man Region sieht.

Bevor die Transportenergie knapp wird (Öl oder Ethanol etc.), wird sich an der Globalisierung auch nichts ändern. Und das wird wohl noch 10-15 Jahre dauern, je nachdem wie China und Indien "Gas" Geben. Ich glaube kaum dass das FOC eine grosse Konkurrenz zu BGD wird. Es gibt auch heute schon viele überregionale "Schnäppchen Läden" z.B. der Sport Eybl in Salzburg, der dann eher die Konkurrenz bekommt. Der Biller Bus bietet wöchentliche Busfahrten nach München zum shoppen ... bei Amazon lässt sich auch Bekleidung per Mouseclick bestellen ... Die Leute, die heute noch in BGD einkaufen, werden es auch trotz FOC noch tun, die zukünftigen FOC Kunden sind schon längst verloren gegangen.
Nach oben
Stephan
Administrator
Administrator


Anmeldungsdatum: 31.01.2005
Beiträge: 730
Wohnort: Schönau am Königssee

BeitragVerfasst am: Mo, 16. Apr. 2007 20:50    Titel: Wie groß ist die Region

Hallo BGLxI

Es liegt tatsächlich an der Definition wie weit man die Retion fasst!
Ich für meinen Teil finde es aber genauso lächerlich, das ich am Wochenende im Backshop von EDEKA friche Erdbeertörtchen finde!
Wo kommen denn die Erdbeeren her und wie definiert sich der Begriff Frische. Das in einer regionalen Küche keine Indonesischen Schrimps platz finden sollten dürfte genau so klar sein! Setz dich doch mal auf ein Fahrrad oder in den Zug und bereise mal Deutschland – dann wirst du sehen was in Deutschland bzw. sogar in Bayern alles an Grundnahrungsmittel produziert wird.

Die Milch aus unserer Region wird bei den Milchwerken des Berchtesgadener Landes in Piding bis hin zu den fertigen Produkten weiter verarbeitet und ein Großteil des Fleisches der Metzgereien wie Bösl und Co. Stammen aus dem Berchtesgadener Schlachthof. So lächerlich ist auch das nicht.

Wenn du den Intersport Eybl als Schnäppchenladen bezeichnest, dann kann ich dir nur den Intersport Esterle ans Herz legen – Hier sprechen wir von Handelsware aus dem gleichen Konzern. Alle Geschäfte die großen Einkaufsgemeinschaften angehören, können auch supergünstige Preise machen. Geh doch mal zum Obratschka oder Radio Denk. Auch Alpecin Haarpflegeprodukte bekomme ich beim Friseur Hallinger günstiger als im Müllermarkt. Die Einkaufsfahrt mit dem Biller nach München ist aus meiner Sicht auch eine Geschichte der 70er bis Mitte der 80er Jahre und die ehemaligen Katalogbesteller klicken jetzt bei www.amazone.de oder www.billiger.de oder so.
Vergleichen hat natürlich auch hier noch nie geschadet.

Vielleicht ist es klug die Diskussion über die Region in zwei Richtungen zu teilen.

1. Richtung das produzierende Gewerbe und das Handwerk
2. Der Handel und die Vorteile, die gutes Fachpersonal erbringen


Beste Grüße

Stephan
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen Persönliche Galerie anzeigen
wolfgang
PostRank 2
PostRank 2


Anmeldungsdatum: 31.03.2007
Beiträge: 18
Wohnort: Schönau am Königssee

BeitragVerfasst am: Mo, 16. Apr. 2007 22:50    Titel:

Lieber BGLX

Was ist daran lächerlich über Berchtesgadener Wirtschaftskreisläufe zu sprechen?
Zum Beispiel gibt es einen Kreistagsbeschluss, dass bis 2030 der Landkreis unabhängig von Fossilen Brennstoffen sein soll. Das ist eine Chance für unsere Betriebe. Denn wer zuerst mahlt.. mahlt am längsten. Wir sollten unsere Handwerksbetriebe dazu motivieren, sich in diese Richtung zu bewegen. Nicht im Handel mit importierten Produken liegt unsere Stärke. Wer weiss denn noch dass ein kleiner Schönauer Spenglerbetrieb den Watzmannkollektor erfunden hat? Leider musste der Erfinder zu Früh in ein anderes Reich übertreten.
Zu der regioalen Küche will ich nur sagen, ich praktiziere die regionale Küche.. wenn du 15 € übrig hast kannst dich ja in mein Kochbuch reinlesen. Übrigens ist regionale und saisonale Küche nicht teuerer als der Einsatz von Fertigprodukten. Mein Tagessatz beträgt 4.09 €. Nur es ist halt mehr Arbeit, aber zufriedene Bewohner machen das 100% wett. Zur Regionalität muss ich sagen, dass wir die Region im Umkreis von 100 Km sehen.
Berchtesgaden hat halt keine nennenswerten Kartoffel oder Getreidefelder. Wenn du mal regionale Küche in einem Wirtshaus erleben willst empfehle ich dir das Wirtshaus am Wachterl.
Zur regionalen Produktvermarktung, Lebensmittel, Handwerk oder Dienstleistung gehört halt auch ein Quentchen Pioniergeist... Zu zeigen dass es auch anders geht.
Zu mir sagte einmal ein alter Unternehmer.. Wer zufrieden ist, wird träge.. nimmt alles hin. Wer versucht was zu ändern muss es vormachen und beweisen.. Das ist der Pioniergeist der Generation nach 1945. Diesen Pioniergeist brauchen wir wieder.

Viele Grüße

Wolfgang

_________________
Wolfgang Stäblein
1. Vorsitzender der
Solidargemeinschaft BGL e.V
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Stephan
Administrator
Administrator


Anmeldungsdatum: 31.01.2005
Beiträge: 730
Wohnort: Schönau am Königssee

BeitragVerfasst am: Do, 03. Mai. 2007 11:47    Titel: Der Wirtschaftskreislauf in der Region

In Sachen Region kann ich dem Wolfgang nur zustimmen! Die Definition der Rgion sollte allerdings flexibel betrachtet werden! Bei dieser Diskussion sollte man versuchen folgende Prozesse in Gang zu setzen!

1.
Die Verbraucher müssen wieder ein Gespür für Qualität bekommen. Nicht alles mit einem geringen Preis ist auch Preisgünstig und von guter Qualität.

2.
Das Angebot der Region – Berchtesgaden, Bayern, Deutschland, Europa – muss dem Verbraucher bewusst sein. Hierfür sollte man durchaus auch einmal einen gewissen Nationalstolz entwickeln!

3.
Natürlich müssen die Produkte auch wettbewerbsfähig sein und am Markt bestehen können! Eine Marke wie Porsche oder BMW hat das geschafft. Das Berchtesgadener Land mit seiner Qualitätsoffensive zeigt erste Ansätze. Was die Bauern mit Ihren 40,- cent pro Liter Tafeln erreichen möchten verstehe ich nicht. Mir als Endverbraucher ist es ziemlich egal wie viel der Bauer bekommt und solange die Bauern selbst zu den Discountern laufen wird sich an dieser Geschichte auch nichts ändern.

Es sollte auf alle Fälle niemand den Kopf in den Sand stecken und abwarten was passiert! Es gibt auch immer wieder einige die sich bemühen und wirklich gute Sachen auf die Beine stellen!
Beispiele hierfür:
Die Familie Angerer in Ettenberg mit Ihrem Biohof oder der Stöcklhof in der Ramsau, die aus Ihrer Milch Bauernhof-Eis produzieren.


Stephan
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen Persönliche Galerie anzeigen
Schnell Antworten
Gast-Nickname:    Wenn Du registriertes Mitglied bist, dann log dich bitte vor dem Posten ein!
Sicherheitsfrage:
Diese Frage ist leider notwendig das automatische Schreiben von Beiträgen zu erschweren. Bitte beachte die korrekte Groß-/Kleinschreibung.
Wobei handelt es sich um ein Tier?
Auto, Berg, Europa, Pferd
Deine Antwort auf die Sicherheitsfrage:
Wenn Du ergänzende Datei-Anhänge (Bilder, Videos etc.) hochladen möchtest, dann nutze bitte diese Antwortfunktion

Very Happy Smile Sad Surprised Shocked Confused Cool Laughing Mad Razz Embarassed Crying or Very sad Evil or Very Mad Twisted Evil Rolling Eyes Wink Exclamation Question Idea Arrow Neutral Mr. Green motzen bounce
Optionen
Letzten Beitrag zitieren
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Communi.eu - Das Regionalforum! Foren-Übersicht -> Berchtesgaden - Themen rund um den Talkessel Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Seite 2 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen

Ähnliche Beiträge
Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Regionale Küche, Rezepte Nasenbär Offtopic oder Stephan´s Kneipe - Sonstige Themen 19 Sa, 12. Apr. 2008 18:35 Letzten Beitrag anzeigen

Dieses Forum wird unterstützt von Schmuck Goettgen
Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group | Deutsche Übersetzung von phpBB.de | Board-Sicherheit: 314 Angriffe abgewehrt


Impressum