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Christian PostRank 4

Anmeldungsdatum: 22.03.2007 Beiträge: 74 Wohnort: Berchtesgaden
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Verfasst am: Mi, 03. Okt. 2007 10:04 Titel: Mythos Obersalzberg
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Während hier im Forum ja schon viel über Mythen und Co. Geschrieben worden ist sollten wir anlässlich des 3. Okober 2007 noch einmal über den Obersalzberg, den Mythos und die weitere wirtschaftliche Entwicklung Gedanken machen.
Seit den Geschehnissen, die so muss man bestimmt sagen, die im Mai 1945 endgültig beendet wurden ist schon sehr viel am Obersalzberg schief gelaufen. Vieles aus den 70er und 80ern ist heute schon vergessen. In den 90ern wurde dann der Platterhof abgerissen und ein völlig zerstörtes Haus mit einem Riesenaufwand saniert und zur Dokumentation ausgebaut. Einem historisch sehr wertvollem Gebäude ist nun ein grauer Parkplatz gefolgt und das mit einem Riesenaufwand sanierte Haus, nämlich die Dokumentation am Obersalzberg platzt aus allen Nähten. Nun ist auf einem Hügel noch ein sehr schönes Superluxushotel am Obersalzberg im schönen Berchtesgadener Land entstanden. Gefühlsmäßig hatte man beim Intercontinal Ressort in Berchtesgaden auch auf die braune Fassadenfarbe verzichten können. Nur unweit dieses Superluxushotel am Obersalzberg befindet sich das Hotel zum Türken, das nun so gar nicht mehr in das Bild passt. Das Hotel zum Türken ist im bäuerlichen Stil gebaut und auch kein Superluxushotel.
Nach dem ersten Bericht über die Schmierereien in den Bunkeranlagen am Obersalzberg, die vom Hotel Türken aus zugänglich sind dachte ich noch an eine „Sommerlochgeschichte“. Wenn ich mir aber die fortwährende Diskussion rund um den Hubschrauberlandeplatz, der im Übrigen schon Realität ist und den Geschichten rund um das Hotel zum Türken so ansehe will ich fast meinen, das dieses Hotel zum Türken nicht mehr in das Gesamtbild des Obersalzberg passt. Natürlich soll aus keinem Platz der Welt ein Platz für rechtsradikales Gedankengut werden.
Aber ist es nicht genau so schlimm, wenn die NPD mitten in Berchtesgaden einen Infostand aufbaut und über Ihre Gedanken referiert? Und die örtliche Politik in Berchtesgaden konnte dies nicht verhindern!
Aber ist es nicht genau so schlimm, dass alljährlich überall in Deutschland viele Demonstrationen durchgeführt werden, die rechtsradikales Gedankengut verbreiten? Und die überregionale Politik konnte dies nicht verhindern!
Weiters möchte ich nicht wissen, wie viele Besucher des Kehlsteinhaus nicht nur scharf auf die schöne Aussicht vom Kehlstein auf den Berchtesgadener Talkessel sind! Die Schmierereien in den Bunkeranlagen dürfen auch nicht heruntergeredet werden, aber ich finde das hier überreagiert wird, denn im „Treppenturm“ am Berchtesgadener Bahnhof habe ich auch schon Sprüche gelesen, die besser nicht geschrieben worden wären.
Was könnten aber auch noch Gründe für diese groß angelegte Aufregung sein?
Nur wenig hört der Einwohner des Talkessels vom INTERCONTINENTAL RESSORT BERCHTESGADEN. Die vielen großen Limosinen, die in den Ort herunterfahren und die Wirtschaft ankurbeln, die zahlreichen Kongresse im Kurhaus, wo die Gäste des Intercontinal Ressort in Berchtesgaden tagen bleiben den Bürgern und den Gewerbetreibenden auch verborgen. Viel eher stimmt die zweite Theorie, das jetzt am Obersalzberg ein Areal für Reiche und Superreiche entsteht, in dem der normale nur wenig Platz findet oder?
Da passt es nur zu gut in das Gesamtbild, das die Gäste jetzt mit Hubschraubern gebracht und geholt werden. Wo führt diese Entwicklung hin?
Werden bald die Gäste für einen netten Eindruck in den Bergen herumgeflogen?
Heliskiing auf Watzmann? _________________ Das Trinken ist ein schönes Spiel, macht keinen Lärm und Staubt ned viel. |
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Stephan Administrator


Anmeldungsdatum: 31.01.2005 Beiträge: 651 Wohnort: Schönau am Königssee
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Helga Gast
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Verfasst am: Di, 09. Okt. 2007 12:55 Titel:
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Helga
Das war ja gerade immer da schöne an Berchtesgaden, dass Berchtesgaden eben nicht so ein abgehobener Tourismusort wie Kitzbühel oder Salzburg:D . Hoffentlich sind das mit dem Hotel am Obersalzberg nur Randerscheinungen, nicht das auf einmal am Gipfel des Untersberg oder am Hohen Brett ein Hubschrauber mit VIPs steht und für uns Bergsteiger kein Platz mehr ist  |
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Richard Gast
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Verfasst am: Di, 09. Okt. 2007 13:31 Titel:
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Hallo.
soweit ich mich entsinnen kann war dem Betreiber oder vielmehr dem Besitzer dieser Anlage/Interconti doch von Anfangan untersagt einen Hbschrauberlandeplatz zu bauen. Wie kann es denn nun sein das es doch einen geben wird?
Tja, eingekauft? |
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Tobias Gast
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Verfasst am: Fr, 12. Okt. 2007 17:41 Titel:
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Das ist doch eh lächerlich wie man sich in Berchtesgaden einkaufen kann.
Wenn man nur die richtigen Leute kennt und das nötige Kleingeld in der Hosetasche hat.
Auch das sich das eine oder andere Gemeindeoberhaupt ein Denkmal setzt auch wenn es noch so Grauenvoll ist.
Peinlich ein Berchtesgadener zu sein! |
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Florian Gast
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Verfasst am: Mo, 15. Okt. 2007 08:13 Titel:
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Schön das ihr darüber redet!
Nur glaube ich nicht das dies hier etwas bringt, denn die werden doch sowieso das machen was sie wollen!!!!!!!!!!!
Und leider ist es überall so. Durch Vereinsmeierei oder zuviel Zeit kommst in den Gemeinderat und wennst dort genug rumgschaftelst kommst irgendwann schon an deinen gewünschten Posten. Letztendlich "arbeitet" keiner für die Gemeinschaft und für das was von nutzen ist, sondern "nur" das für sich und sein Wohl.
Trauriges Berchtesgaden, trauriges Bayern, trauriges Deutschland!
Überall das selbe. |
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>Heidi< Gast
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Verfasst am: Mo, 15. Okt. 2007 11:18 Titel:
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Hallo Florian und Co.
ich glaube schon das die Diskussion hier was bringen kann! Der CSU Bürgermeisterkandidat Rasp ist ja eh schon angemeldet und der soll doch hierzu auch mal Stellung beziehen oder?
Nur wegschauen bringt auch nichts außer Resignation oder?
Ich bin schon auch der Meinung das hier nicht alles so heimlich, still und leise passieren sollte und das wir als Berchtesgadener uns nur auf die Hinterbeine stellen müssen!
Wenn genügend Leute hier rein schreiben, dann könnte man z.B. alle Beiträge einmal ausdrucken und beim Bürgermeister abgeben. Dann kennt er zumindest die Volksmeinung
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Franz Rasp PostRank 2

Anmeldungsdatum: 04.04.2007 Beiträge: 13 Wohnort: Berchtesgaden
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Verfasst am: Mo, 15. Okt. 2007 21:19 Titel:
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Servus Florian
Dein Beitrag
"Durch Vereinsmeierei oder zuviel Zeit kommst in den Gemeinderat und wennst dort genug rumgschaftelst kommst irgendwann schon an deinen gewünschten Posten"
klingt ganz schön frustriert. Genau gesagt ist er eine Watschn für alle die, die sich in ihrer Freizeit für die Gemeinschaft einsetzen. Er ist eine Watschn für alle die, die nicht nur rummaulen, sondern Verantwortung übernehmen.
Deine Einstellung ist wohl auch der Grund, warum sich heute so wenige finden, die sich bereit erklären, für den Gemeinderat zu kandidieren. Ich kann es keinem übel nehmen, wenn er keine Lust darauf hat, sich freiwillig, unentgeltlich und mit Engagement einzubringen und dafür als "Gschaftler" blöd angeredet zu werden.
Ausserdem bin der Überzeugung, dass wir ohne die freiwilligen "Vereinsmeier", die vom Kinderfußball über die Wasserwacht oder das Rote Kreuz Ihren Beitrag leisten, ganz schön alt aussehen würden. Keine öffentliche Einrichtung kann diesen Dienst für unsere Gesellschaft ersetzen.
Ich bin für jedes offene Wort dankbar und lade Dich ein, in einem persönlichen Gespräch etwas über die tatsächliche Arbeit im Gemeinderat zu erfahren. Einen Termin können wir gerne per Mail ausmachen.
Viele Grüße
Franz Rasp,
Vereinsmeier bei der Feuerwehr
und als Fraktionssprecher Obergschaftler im Gemeinderat |
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>Heidi< Gast
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Verfasst am: Di, 16. Okt. 2007 11:09 Titel:
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Hallo Franz,
ich finds schon mal total supi, das du dich hier an diesem Forum beteiligst! Du hast mit deinen gegenüber dem Florian toal recht. Aber dennoch würde ich es voi suppa finden, wenn du auch auf den ersten Beitrag vom Christian reagieren würdest! |
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Florian Gast
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Verfasst am: Di, 16. Okt. 2007 19:41 Titel:
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Servus Franz,
das ich die Vereinsmeierei NICHT auf die Vereine im öffentlichen Bereichen wie Rotes Kreuz, Feuerwehr usw., oder Jugendarbeiten wie Fußball bezogen habe dürfte doch wohl jedem klar sein. Und zu jedem zähle ich eigentlich auch dich.
Was ich mit Vereinsmeierei meinte, ist das das meiste in der Vorstandschaft (in diesem Falle die Politik in Berchtesgaden) beschlossen wird und alles bereits intern geregelt wurde. So wie es halt in sehr vielen Vereinen auch läuft. Vereinsmeierei halt.
Wie auch sicherlich aus meinem kurzen Beitrag zu lesen ist, sage ich das die meisten doch für ihre Zwecke wirtschaften und nicht für die Allgemeinheit. Tobias und Richard schreiben ähnlich, wie z.B. das sich so manch einer ein Denkmal setzt und das das Geld regiert.
In dem Artikel des Anzeigers über das Edelweißhotel indem das Projekt dargestellt wurde konnte ich SIEBEN Stockwerke zählen! Richtig?
Wer wenn er nicht das nötige Kleingeld hat, darf sein Haus um ein oder in diesem Falle um 3 (?) Stockwerke erhöhen oder z.B. eine Dachgaube einbauen?
Hubschrauberlandeplatz! Jetzt doch so einfach?
Dreh meine Aussage nicht auf die "ich bin gegen die Helfer" Tour hin, wie du es getan hast sondern sag deine Meinung zu dem was ich geschrieben habe. Das ihr (Politiker) letztendlich nicht den Bürger fragt sondern für euer Wohl sorgt.
Servus! |
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Berchtesgadener Gast
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Verfasst am: Mi, 17. Okt. 2007 12:44 Titel:
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Servus Florian,
ich finde es richtig und wichtig, dass das Zentrum von Berchtesgaden wieder ein vorzeigbares Hotel bekommt! Es gäbe natürlich Hotels in Berchtesgaden, aber aus meiner sicht haben die Hotels in Berchtesgaden viele nötige Investitionen verschlafen und ich bin der festen Überzeugung, das wir froh sein müssen, wenn wir im Zentrum von Berchtesgaden die österreichische Schützenhilfe erhalten. Leider kenne ich keinen verbindlichen Plan und soweit ich weis, wurde auch noch kein Plan für das Projekt „Hotel Post Berchtesgaden“ veröffentlicht oder?
Es gibt wie überall auf der Welt schwarze Schafe, aber im nächsten Jahr sind ja wieder einmal Wahlen und wenn du das Denkmal auf eine bestimmte Schule beziehst hast du die Chance, den Denkmalsetzer abzusetzen!
Auch du könntest im nächsten Jahr als Gemeinderatskandiat antreten. Hast du darüber schon einmal nachgedacht? Dann kannst du aktiv das Geschehen in deiner Gemeinde mitbestimmen! |
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Florian Gast
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Verfasst am: Mi, 17. Okt. 2007 14:53 Titel:
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Servus Berchtesgadener,
es steht ausser Frage das das Edelweishotel eine Bereicherung für Berchtesgaden sein wird, oder sein kann.
Ich denke aber das auch für Investoren Grenzen gesetzt werden müssen, genau so wie dem Einheimischen.
Nach der Anzeige, im Berchtesgadener, mit Planvorschlag, oder besser gesagt Zeichnung schau ich mich nochmal um und werd sie hier reinstellen.
Servus |
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>Heidi< Gast
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Verfasst am: Mi, 17. Okt. 2007 15:48 Titel:
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Hallo beiananda,
i glab scho a das ma im Markt wieda ein Vorzeigehotel brauen, aber eigentlich wollten wir doch vom Bürgermeisterkanditen eine Stellungnahme zum Obersalzberg bzw. Hotel Türken
-> wie geht es weiter oder? |
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Franz Rasp PostRank 2

Anmeldungsdatum: 04.04.2007 Beiträge: 13 Wohnort: Berchtesgaden
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Verfasst am: Do, 18. Okt. 2007 12:51 Titel:
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Servus Florian,
erst einmal sorry, wenn der "ich bin gegen die Helfer Eindruck" entstanden ist.
du sagst, daß
"das das meiste in der Vorstandschaft (in diesem Falle die Politik in Berchtesgaden) beschlossen wird und alles bereits intern geregelt wurde".
Wenn ich Dich richtig verstehe, sind die Vorgänge in der Kommunal-Politik (Markt Berchtesgaden) nicht transparent und man hat als Bürger den Eindruck, daß man machtlos ist und überhaupt nicht gefragt wird.
Ich kann absolut nachvollziehen, dass Du diesen Eindruck hast.
Genau hier ist ein wesentlicher Ansatzpunkt dafür, was sich in der Zukunft ändern sollte.
Nur wenn für jeden das Für und Wider einer Entscheidung transparent ist, kann diese in der Bevölkerung angenommen werden. Ich halte es für nicht ausreichend, sich darauf zu verlassen, daß jemand in die Gemeinderatssitzung kommt um sich zu informieren. Wir (und damit meine ich Bürgermeister, Gemeinderäte und Planer) müssen zu den Bürgern kommen und gemeinsam Lösungen diskutieren. Das dann zu gegebener Zeit eine Entscheidung fallen muß ist klar, ich weiß aber aus meiner beruflichen Praxis als Bauingenieur bei Hochwasserschutzmaßnahmen, dass die Lösungen, die die Ideen der Bürger vor Ort mit einbeziehen die besseren Lösungen sind. Es ist zwar am Anfang bei der Planung aufwändiger, diese Zeit spart man sich dann aber bei der Realisierung durch geringere Widerstände wieder ein. Ausserdem verlangt es aus meiner Sicht der Anstand, mit denen zuerst zu reden, um deren Grundstücke es geht.
Das wäre meine Idee, wie die Transparenz und die Einbeziehung der Bürger verbessert werden kann.
Zu Deinen weiteren Aussagen, dass "die meisten doch für ihre Zwecke wirtschaften und nicht für die Allgemeinheit und sich so manch einer ein Denkmal setzt und das das Geld regiert".
"Das ihr (Politiker) letztendlich nicht den Bürger fragt sondern für euer Wohl sorgt."
Ich höre sehr gerne den Bürgern zu und bin dankbar für jede Rückmeldung, aber ich erwische als Gemeinderat auch nur eine verhältnismäßig kleine Zahl. Wie vorher schon gesagt, muss sich die "Gemeinde" deutlich mehr auf die Bürger zubewegen und nicht umgekehrt.
Die Aussage, dass wir bei unseren Entscheidungen nur für unser Wohl sorgen, kann ich so nicht stehen lassen. Sie stimmt einfach nciht.
Hier kann ich zwar nur für die Gemeinderatskollegen der CSU sprechen für die letzten 5 Jahre, in denen ich selber dabei bin. Da traue ich mir aber zu sagen, daß die ihre Arbeit im Gemeinderat aus Idealismus tun in der festen Absicht, das Beste für die Bürger der Marktgemeinde zu entscheiden.
Ich lade Dich gerne zu einem persönlichen Gespräch ein, bei dem wir darüber reden können.
Vielleicht solltest Du das mit dem "Denkmal" konkretisieren.
Tema Hotel "Edelweiß" / Post
"In dem Artikel des Anzeigers über das Edelweißhotel indem das Projekt dargestellt wurde konnte ich SIEBEN Stockwerke zählen! Richtig?"
stimmt - wobei das sechste Geschoß das Technikgeschoß für den Wellnessbereich im 7. Stock ist , da steht der z.B. der Pool drin
"Wer wenn er das nötige Kleingeld hat, darf sein Haus um ein oder in diesem Falle um 3 (?) Stockwerke erhöhen oder z.B. eine Dachgaube einbauen? "
gute Frage,
Antwort: das kommt darauf an
Wir sind jetzt im Bereich des Baurechts, wo sich eigentlich jeder schon mal die Frage gestellt hat: warum darf der das und ich nicht?
Ich versuch es mal mit einer kurzen Erklärung:
Im Falle des Hotel Edelweiß (oder auch beim Interconti am Obersalzberg so geschehen) stellt die Marktgemeinde einen sogenannten "Bebauungsplan" auf, der genau regelt was, wo, wie groß gebaut werden darf. In diesem Bebauungsplan steht in der Regel auch die zulässige Höhe des Gebäudes drin.
Steht ein zweigeschossiges Haus in einem Bebauungsplangebiet, das 5 Vollgeschosse zulässt, darf dieses Haus um 3 Geschosse aufgestockt werden. Das ist im südlichen Landkreis aber die absolute Ausnahme.
Oft stehen Häuser in "im Zusammenhang bebauten Ortsteilen", dem sogenannten Innenbereich. Dort darf ein Haus gebaut oder geändert werden, wenn es sich in die Umgebung einfügt. Stehen also lauter zweigeschossige Häuser nebeneinander, ist es unzulässig, eines davon um drei Geschosse aufzustocken. Wenn Dachgauben nicht in die Umgbung passen (aus gestalterischen Gründen) dürfen die dort nicht ohne weiteres eingebaut werden.
Dann gibt es noch den sogenannten "Aussenbereich", dazu zählt z.B. die gesamte Maria Gern. Hier sind Bauvorhaben generell unzulässig und nur bei sogenannten "priviligierten" Vorhaben möglich. Dazu gehört z.B. die Landwirtschaft. Im Aussenbereich ist nur eine bauliche Erweiterung des Bestandes möglich ("Dranbauen").
So steht es, natürlich in bestem Juristendeutsch, im Baugesetzbuch.
Zum Thema "Hubschrauberlandeplatz" muss ich mich erst erkundigen.
Wenn ich jetzt noch was vergessen habe, einfach sagen.
Viele Grüße
Franz |
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Franz Rasp PostRank 2

Anmeldungsdatum: 04.04.2007 Beiträge: 13 Wohnort: Berchtesgaden
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Verfasst am: Do, 18. Okt. 2007 14:55 Titel:
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Servus Heidi,
zum Thema Obersalzberg und Hubschrauberlandeplatz:
Bisher landen und starten am Obersalzberg auch schon regelmäßig Hubschrauber und zwar vom Bolzplatz neben dem Hotel (Der Stoiber ist bei der Kabinettssitzung vor ein paar Wochen auch mit dem Hubschrauber abgedüst). Dafür musste jedes mal eine Genehmigung vom Luftamt eingeholt werden. Die Gemeinde kann das nicht versagen.
Zukünftig gibt es einen Hubschrauberlandeplatz am Hotel, an dem im Jahr maximal 50 Starts und 50 Landungen ohne Einzelgenehmigung durchgeführt werden können. Dabei dürfen nur bestimmte Korridore im An- und Abflug beflogen werden aus Rücksicht auf Nationalpark und Flughafen Salzburg.
Das bedeutet, daß im Mittel einmal pro Woche ein Hubschrauber landet und startet.
Wenn ich mir anschaue, wieviele Hubschrauberflüge allein für die Kyrril- Sturmschäden geflogen wurden ist das eine verschwindend geringe Zahl.
Deshalb hat der Bauausschuß diesem Vorhaben auch einstimmig zugestimmt.
Das ganze war ein "Luftrechtliches Genehmigungsverfahren", bei dem die Gemeinde lediglich um Stellungnahme gebeten wurde.
Hotel zum Türken:
Das Hotel befindet sich in Privatbesitz. Der Eigentümer hat gegenüber der Gemeinde zugesichert, täglich die Anlagen auf Schmierereien hin zu untersuchen, was ich persönlich für ausreichend empfinde.
Viele Grüße
Franz Rasp |
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