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BGLT - Führungsschwach?   
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ois-easy
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Anmeldungsdatum: 28.06.2007
Beiträge: 17
Wohnort: Bischofswiesen

BeitragVerfasst am: So, 30. März. 2008 13:45    Titel: BGLT - Führungsschwach?

Am Samstag den 29.3. war im Anzeiger ein Artikel über eine Studie des Instituts Cen Tourismus der UNI Passau. Thema Gästezufriedenheit.
Wenn ich den Artikel lese, kommt mir das Grausen.
Berchtesgaden schneidet darin in einigen Punkten gut, in anderen schlecht ab. Es werden ganz deutliche Versäumnisse aufgezeigt.
Die Führung der BGLT hat dazu zumindest nachdenkliche Gesichter gemacht. Super, das hilft weiter!
Wenn man im "Happy Gast Index" an 17. Stelle von 18 Teilnehmern steht, ist das nicht nur blamabel, sondern eine Bankrotterklärung!
Frau Deml sieht es als "grosse Überraschung", dass wir "wirklich" so weit hinten sind. Wie soll man das verstehen?
Hat sie gewusst, dass wir schlecht sind und bloss angenommen, dass es nicht so schlimm ist? Dann muss man sich fragen, was hat sie dagegen unternommen? Hat sie es nicht gewusst, dann ist sie als Chefin der BGLT gescheitert. Die Zeichen sind seit Jahren zu lesen und zu sehen. Man braucht nur die Gäste und Übernachtungszahlen der letzten Jahre verfolgen.
Vielleicht sollten die Entscheidungsträger darüber nachdenken einen Führungswechsel zu vollziehen. An diese Schlüsselstelle der Tourismusvermarktung gehört ein Profi. Der kostet wahrscheinlich mehr, wird sich aber auf lange Sicht auszahlen! Er braucht ein vernünftiges Budget und eigenen Handlungsspielraum.
Eine Händlerweisheit ist, dass man zuerst Geld in die Hand nehmen muss um hinterher was zu verdienen
Im kleinen Nachbarland Österreich sind Profis am Werk! Da funktionierts, es wie man sieht.
In diesem Sinne ois easy

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Gut erzogene Menschen reden nicht mit vollem Mund! Warum glauben so viele es mit leerem Kopf tun zu können?
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Nasenbär
Gast





BeitragVerfasst am: So, 06. Apr. 2008 21:36    Titel:

Guten Tag ois-easy,

einen Profi einzustellen kann manchmal hilfreich sein, aber leider sind da meistens nur potenzielle Geldmacher zu finden.
Die schauen nur das die Taschen, zumindest ihre eigenen, schnell voll werden.
Eine erfahrene Person, die beherzt an die Sache geht, ein gewissen Erfahrungsschatz hat und aus Überzeugung seine Arbeit leistet wäre eine tolle Bereicherung. Very Happy
Auch ich bin der Meinung: Was man am Anfang investiert bekommt man mit Zinsen wieder raus. Wink
Ein wichtiges Instrument ist hier die Gästebefragung, die muss aber gut aufgebaut sein. Es muss dem Gast Spass machen einen solchen Bogen auszufüllen, er wird meistens gerne Auskunft geben.
Eine saubere Auswertung der Bögen wird reichhaltige Informationen bringen.
Wichtig ist es hier eine Person zu finden die auch Verbesserungen angemessen durchsetzen kann und will. motzen
Es gibt da bestimmt einiges was man verbessern könnte auch wenn mir das meiste gefällt (ist natürlich subjektiv). Rolling Eyes
Ein "Ausverkauf" sollte nicht stattfinden, das Augenmerk sollte auf einen hochwertigen Tourismus fallen.
Stabile Übernachtungszahlen sind aber unbedingt anzustreben.
Leider kenne ich die Frau Deml nicht und auch mein Wissen über ihr Arrangement ist da nicht ausgebaut.
Aber ein Bewertungsinstrument ist immer der steigende oder rückläufige Tourismus in der Region. Idea

Ahoi und Glück auf!
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Stephan
Administrator
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Anmeldungsdatum: 31.01.2005
Beiträge: 658
Wohnort: Schönau am Königssee

BeitragVerfasst am: Mo, 07. Apr. 2008 14:18    Titel:

Also Servus und Glück auf Nasenbär,

einen echten Profi einzustellen und entsprechend zu bezahlen kann nicht nur manchmal hilfreich sein, sondern ist in meinen Augen unerlässlich oder?
Allerdings muss derjenige, der einen Profi einstellen soll auch erkennen ob dieser auch ein Profi ist. Eine erfahrene Person, die beherzt zur Sache geht, einen gewissen Erfahrungsschatz besitzt und die Tourismusregion auf Vordermann bringt sollte nach Leistung bezahlt werden und da hätte ich überhaupt kein Problem damit, wenn diese Person sehr viel Geld verdient. Denn wenn diese Person viel Geld verdient, dann steht da auch viel Leistung dahinter.

Wie soll jemand unter den aktuellen Gegebenheiten denn etwas durchsetzen? Solange die Regionalpolitik mit lauter Laien (Die mit Sicherheit nur das Beste für die Region wollen) ein so großes Mitspracherecht haben, werden die Entwicklungen immer sehr träge bleiben.

Was sind den z.B. Beispiele die dir gut gefallen?

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Nasenbär
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BeitragVerfasst am: Mo, 07. Apr. 2008 21:37    Titel:

Servus Stephan,

ich verstehe, da is nix mal so eben abgesegnet.
Ein uraltes Problem aus alten Dynastien, ziemlich festgefahren.

Das Kurhaus als solches finde ich recht gut (könnte aber noch für ein paar mehr Veranstaltungen genutzt werden), den Begrüßungsabend finde ich klasse,
zumindest die ich kenne. Da war viel Arrangement drin.

Die Umgänglichkeit mit den meisten Leuten in der Region ist prima, aber das liegt immer auch am "Dialog"

Montags Musik auf dem Markt ist auch nett.

Das Parkhaus sollte die erste 3/4 Stunde Kostenfrei sein, ja das ist Contipark, die wollen auch ihr Geld haben. Aber so gehen viele auf die "Grüne Wiese" einkaufen (Penny, Aldi und Konsorten). Wink

So eine Art Bayerncard mit Aschauer Weyer, Watzmanntherme, Sommerrodelbahn, Salzbergwerk, Königssee Schifffahrt, Dauer- oder Mehrfachparkausweis wäre nicht schlecht, da könnte man aber mal die Bedürfnisse der Touris abfragen.
Kehlsteinhaus bei Nacht finde ich eine gute Idee, leider ist der Preis ein wenig hoch.
Essen und Tanzen kann ich auch wo anders (kann mir Musik und Essen nach den eigenen Bedürfnissen zusammenstellen), nur mal den Ausblick bei Nacht zu haben wäre schon gut, was zu Trinken und ein Snack darf es auch gerne sein prost! . Wenn da noch ein Guter Vortag über die Region (von heute und nicht von "gestern") halten würde wäre es Perfekt. super

Ach, Stephan kannst Du mir einen Tipp geben wo man gut und günstig (nicht billig) Wild essen kann?

Ahoi und Glück auf!

laola welle
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Stephan
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Anmeldungsdatum: 31.01.2005
Beiträge: 658
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BeitragVerfasst am: Di, 08. Apr. 2008 08:33    Titel: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH

Servus Nasenbär,

merci für deine Auflistung der Aktionen die du gut findest.
mal eine persönliche Frage. Bist du ein Bergmann?
Wo bist du denn zu Hause?

Bei uns in Berchtesgaden ist es leider nicht so einfach mit den Zuständigkeiten. Das Kurhaus fällt zum Beispiel in den Verantwortungsbereich der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee (ehemals Kurdirektion Berchtesgaden) und der Begrüßungsabend steht im Verantwortungsbereich des Tourismusbüro Berchtesgaden, das Parkhaus ist an Contipark untervermietet und die Aktion am Montag auf Nacht wird Musi gmacht ist eine Aktion der Marktgemeinschaft Berchtesgaden usw.

Aus diesem Grund ist es auch schwierig über eine einzige Karte den Eintritt in verschiedene Institutionen zu ermöglichen. Hier gilt nämlich folgendes:
Das Aschauerweiherbad gehört der Gemeinde Bischofswiesen und die Watzmann-Therme der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee usw.

Auch die Aktion Kehlstein bei Nacht ist eine Aktion der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee.

Die BGLT (=Berchtesgadener Land Tourismus GmbH) ist für all diese guten Aktionen in keinster Weise verantwortlich. Diese Marketingagetur ist eine 100%ige Tochter der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee und soll das ganze Gebiet der Landkreis Berchtesgadener Land vermarkten.

Bedauerlicherweise kann ich derzeit keine einzige Aktion als super hervor heben.
Bald aber werde ich einen Interviewtermin bei der Leiterin der BGLT haben und dann kann ich mit Sicherheit über viele sehr gelungene Aktionen berichten.

lg

Stephan

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Nasenbär
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Anmeldungsdatum: 08.04.2008
Beiträge: 98
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BeitragVerfasst am: Di, 08. Apr. 2008 19:58    Titel:

Servus Stephan,

das sind ja schon zwei Fragen Wink

Nein, eine Bergmann bin ich nicht auch wenn ich gerne in den Bergen bin.
Mein Schwiegervater war mal Untertage beschäftigt, der ist aber schon seit acht Jahren Tot.
Zu Hause bin ich in Deutschland, zur Zeit gastiere ich in der nähe von Aachen, in einem ehemaligen Bergbau-Gebiet.

Hab ich noch vergessen, eine Klasse Aktion war der Bierwagen von der Brauerei, da gab es für kleines Geld kaltes, leckeres Bier. Auch war es ein schönes Bild die gepflegten Zugpferde mit dem Wagen super prost!

Das es in BGL einen Haufen verschiedener "Veranstalter" gibt habe ich bei der aktuellen Urlaubsplanung gesehen, Ziel muss es doch sein das alles zusammen zu bringen, da würde eine Menge Energie für die Verwaltungsarbeit gespart und auch die Organisation wäre vermutlich einfacher. Ich denke die BGLT sollte sich da mal ranhängen.
Die BGLT könnte sich auch um ein entsprechendes Ticket kümmern. Mal eine Anfrage an die entsprechenden Stellen senden... wir machen für euch Werbung... würden gerne XXX vergünstigte Tickets in dieser Saison unseren Urlaubern zur Verfügung stellen... wir würden uns über ein entsprechendes Angebot freuen...
Das muss auch nicht auf einer Karte sein, verschiedene Karten können auch in einem Umschlag eingesteckt werden (ist aber unprofessionell).
Ein Schlagwort sollte sich da mal breit machen: Gemeinsam sind wir stark, eine Gemeinschaft. Einer für alle, alle für einen.

Ahoi und Glück auf!



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wer früher stirbt ist länger tot
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Berchtesgadener
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BeitragVerfasst am: Mi, 16. Apr. 2008 15:12    Titel:

Servus alle miteinander,

gute Aktionen oder Positive Nachrichten haben doch bei der Kurdirektion und der BGLT einen häufigkeitswert wie ein Lottosechser!

Was hat diese Organisation seit Ihrer Gründung bewirkt?
Wo sind denn die steigenden Übernachtungszahlen?


Hey Ois easy

bezüglich deines Textes: Hat sie es nicht gewusst, dann ist sie als Chefin der BGLT gescheitert. Die Zeichen sind seit Jahren zu lesen und zu sehen. Man braucht nur die Gäste und Übernachtungszahlen der letzten Jahre verfolgen.
Vielleicht sollten die Entscheidungsträger darüber nachdenken einen Führungswechsel zu vollziehen.

bin ich einmal sehr gespannt, denn der Franz Rasp hat ja schon gesagt, dass er mehr Kompetenz im Tourismus haben möchte. Also hat er schon einmal erkannt, dass hier gehandelt werden muss.
Ich bin gespannt, ob das nur leere Worte waren oder ob er als Bürgermeister von Berchtesgaden endlich fähige Leute ans Ruder setzt.

Schaugn ma moi würd der Kaiser Franz da sagen Exclamation
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Schocki
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BeitragVerfasst am: Mi, 16. Apr. 2008 15:25    Titel:

Hallo Leute,

stimmt das eigentlich das die Friederike G. die von der BGLT ist?
Wenn ja, dann sieht man wie die arbeiten und dann kann man wirklich nur darauf hoffen, das der neue Bürgermeister von Berchtesgaden hier reagiert!


Wink
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Knusperhex
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Anmeldungsdatum: 21.05.2007
Beiträge: 92
Wohnort: Schönau am Königssee

BeitragVerfasst am: Mi, 16. Apr. 2008 16:39    Titel: BGLT Führungsschwach?

Hallo Schocki,
im Berchtesgadener Anzeiger stand, dass die BGLT bis zum Schluss auf Ihre Unterstützung gesetzt hat.
http://www.berchtesgadener-anzeiger.de/includes/mehr.php?id=4448
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Stephan
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Anmeldungsdatum: 31.01.2005
Beiträge: 658
Wohnort: Schönau am Königssee

BeitragVerfasst am: Mi, 16. Apr. 2008 21:33    Titel: Interview mit dem Team der Berchtesgadener Land Tourismus Gm

Abends am 14. April wurde Herr Franz Rasp (CSU), Herr Jürgen Reiner (FWG) und ich, sehr freundlich im Büro der BGLT in Berchtesgaden zum Interview begrüßt. Das Thema dieses Interviews war eine generelle Information über die Tätigkeiten und Aufgaben der BGLT. Seitens der BGLT waren Frau Gabriele Deml, Herr Thomas Sprinzing und Frau Sarita Patel anwesend und nach einem Vorabgespräch und einer Diskussion wurden folgende Fragen von Frau Deml und Herrn Sprinzing beantwortet.


Wer sind die Gesellschafter der BGLT?
Die BGLT ist eine politisch konstruierte GmbH mit drei Gesellschaftern.
Der Hauptgesellschafter ist der BGLT ist die TRBK (Zweckverband Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee – die 5 Gemeinden des südlichen Landkreises). Das bayerische Staatsbad Kur-GmbH Bad Reichenhall / Bayerisch Gmain (Freistaat Bayern, Stadt Bad Reichenhall und Gemeinde Bayerisch Gmain), sowie die Erlebnisregion Berchtesgadener Land e.V. die den nördlichen Teil des Landkreises vertritt, bilden die zwei weiteren Gesellschafter.
Die Gemeinde Ainring hat sich im Jahre 2005 gegen die BGLT entschieden.
Gesellschafteranteile:
TRBK 57,5 %, Kur GmbH 25,2 %, Rupertiwinkel 17,3 %
Die Gemeinde Ainring hat sich im Jahre 2004 gegen eine Mitgliedschaft in der BGLT entschieden.

Wie finanziert sich die BGLT?

Die Finanzierung der BGLT besteht zu einem Teil aus Zuschüssen der Gesellschafter und zum anderen Teil aus selbst erwirtschafteten Mitteln. Der jährliche Zuschuss sollte ursprünglich 1.100.000,- € betragen und nach dem Ausscheiden der Gemeinde Ainring beträgt der jährliche Zuschuss der Gesellschafter 1.070.000,- € pro Jahr.
Im Wirtschaftsjahr 2007 sollte die BGLT 65 % der finanziellen Zuschüsse noch zusätzlich selbst erwirtschaften.
Leider hat dies die Berchtesgadener Land Tourismusmarketing (BGLT) nicht ganz geschafft.


Kann die BGLT politisch unabhängig arbeiten?
Die BGLT kann nicht politisch unabhängig arbeiten, da die BGLT eine politisch konstruierte GmbH ist und die Politik, sprich der Bürger 1 Mio € Zuschuss gewährt. Dementsprechend fällt das Mitspracherecht der Politik aus. Die Gesellschaft der BGLT steht privaten Gesellschaftern mit entsprechenden Einlagen und Anteilen offen gegenüber.
Es werden alle anstehenden Themen den dementsprechenden politischen Gremien vorgestellt und diese Gremien müssen diese Aktionen dann absegnen. Ob diese Gremien die für solche Entscheidungen nötige Kompetenz aufweisen, konnte bei diesem Interview leider nicht geklärt werden.


Ist die BGLT für die Vermarktung vom
Berchtesgadener Land auf Messen zuständig?

Die BGLT ist bei sehr vielen Messen (ca. 20 im Jahr) mit dabei und vermarktet hierbei die Region des Landkreises Berchtesgadener Land.

Welche Marketingkooperationen im Crossmarketingbereich gibt es?
Es gibt verschiedene Kooperationen mit dem Schuhhersteller Meindl, der Firma Südsalz und dem Wurstwarenhersteller Houdek, Berchtesgadener Land Milchwerke und Outdoorbekleidung Halti.

Welche Kriterien sind für Sie entscheidend
wenn Sie solch einen Partner auswählen?

Der Sinn des Crossmarketing besteht darin, dass das Berchtesgadener Land eine möglichst weite Verbreitung erhält und da Partner wie Meindl, Südsalz etc. das Berchtesgadener Land durch diese Kooperationen sehr bekannt machen.

Was halten Sie von der folgenden Pressemeldung
und finden Sie diesen Partner noch geeignet?

(dpa Pressemeldung: 25.02.2008 Die Houdek GmbH ruft Frikadellen der Marke „Tex Mex“ zurück, die bei Aldi Süd in den Regalen lagen. Grund: Kleine Glassplitter im Fleisch. Betroffene Produkte haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum bis einschließlich 20.03.2008)
Diese Pressemeldung und die Probleme bei dem großindustriellen Fleischhersteller Houdek waren Frau Deml leider nicht bekannt und Frau Deml wird sich hier umgehend kundig machen.

Ist die BGLT für das IRS zuständig?
Frau Deml: „Bitte wenden Sie sich bezüglich des IRS an die TRBK (Tourismus Region Berchtesgaden-Königssee).“


Wie passen die „Alpinen Perlen“ zu Aldi?

Die Stadt Bad Reichenhall und Berchtesgaden zählen zu den „Alpinen Perlen“, in dem nachhaltiger Tourismus angeboten wird und hat nichts mit Aldi zu tun. Im Übrigen hat Frau Deml einmal in einer Sitzung gefragt, wer denn von den anwesenden nicht bei Aldi einkaufe, hierzu hat sich keiner gemeldet.


Sie haben ja die Qualitätsoffensive gestartet, dennoch landete das Berchtesgadener Land auf Platz 17 von 18 ausgewerteten Tourismusorten.
Was sagen Sie dazu?

Diese Auswertung bezieht sich auf die Zufriedenheit der Gäste und hat somit einmal nichts mit den Aufgaben und der Arbeit der BGLT zu tun. Dennoch zeigt diese Umfrage dass die Qualitätsoffensive sehr wichtig ist, und dass auch die Gastgeber im Berchtesgadener Land gefordert sind, um die Qualität ihres Angebots und somit die Zufriedenheit der Gäste noch deutlich zu steigern.


Warum kostet das Extranet der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH etwas?
Das Extranet ist für alle diejenigen, die eine Anzeige im Gastgeberverzeichnis schalten kostenfrei. Für all jene, die in keinem Werbemittel der BGLT eine Anzeige schalten, kostet das Extranet eine Kleinigkeit (€ 3,- pro Monat), aber auch nur dann, wenn er seine Daten in der interaktiven Regionskarte pflegen will.


Welche Vermarktungsstrategie bieten Sie dem Großteil der Gastgeber
im Berchtesgadener Land, nämlich dem Kleinvermieter?

Die BGLT bietet allen Gastgebern Möglichkeiten der Vermarktung und wer möchte kann auch gerne bei den Pauschalangeboten (Incoming) mitmachen. Mittlerweile kommen schon viele Gastgeber des Berchtesgadener Landes auf die BGLT zu, um bei diesen Möglichkeiten aktiv mit dabei zu sein.

Wie sehen Sie die Situation in der landkreisweiten Vermarktung des Tourismus im Berchtesgadener Land und muss der südliche Landkreis, den nördlichen Teil des Landkreises mitziehen?
Es gibt kaum noch einzelne Orte die sich selbst vermarkten da die Budgets nicht mehr vorhanden sind, sondern nur noch ganze Destinationen. Somit macht eine landkreisweite Vermarktung Sinn. Der südliche Landkreis hat durch seinen Hauptanteil natürlich eine viel stärkere Gewichtung und wenn ein Gastgeber im südlichen Landkreis einen Gast bekommen möchte, hat er gegenüber dem Vermieter in Teisendorf oder Laufen eindeutige Vorteile durch die Nähe zum Königssee und zu den Bergen.



Herr Sprinzing, was sagen Sie zu den folgenden Zeilen?

Die angeschuldigte Friederike G. ist in Berchtesgaden gut bekannt. Durch Ihre Verbindungen konnte Sie den Pauschaltourismus in Berchtesgaden etablieren. Obwohl die streitbare Österreicherin bei den Tourismusfachleuten sehr umstritten war, hatte man bei der BGLT bis zu letzt auf Ihre Unterstützung gesetzt.
Diese Aussage ist nicht richtig. Frau Friederike G. war nie bei der BGLT beschäftigt. Frau Friederike G. hat lediglich über das Wissen wie das Geschäft mit dem Pauschaltourismus läuft verfügt und mir dieses weitergegeben und Kontakte vermittelt.


Herr Sprinzing, Sie haben also eine Ausbildung von Frau Friederike G. erhalten, oder?
Nein, Frau Friederike G. hat uns verschiedene Geschäfte angeboten und wenn etwas passendes dabei war haben wir das Geschäft gemacht.


Herr Sprinzing, es sind also keinerlei Zahlungen an Frau Friederike G. erfolgt?
Nein, es sind keine Zahlungen an Frau Friederike G. ergangen.


Statement:
Herr Sprinzing von der BGLT hat im Tourismusbereich studiert und ist Prokurist bei der BGLT. Er erhält von Frau Friederike G. Wissen und Kontakte ohne Bezahlung. Hiermit möchte ich zu dieser kostenlosen Zusatzausbildung recht herzlich gratulieren. Das bekommt man ja nicht so leicht!

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Zuletzt bearbeitet von Stephan am Mi, 16. Apr. 2008 21:41, insgesamt einmal bearbeitet
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Stephan
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Anmeldungsdatum: 31.01.2005
Beiträge: 658
Wohnort: Schönau am Königssee

BeitragVerfasst am: Mi, 16. Apr. 2008 21:35    Titel: Meine Anmerkungen zum Interview mit der BGLT


Wie passen die „Alpinen Perlen“ zu Aldi?

Die Stadt Bad Reichenhall und Berchtesgaden zählen zu den „Alpinen Perlen“, in dem nachhaltiger Tourismus angeboten wird und hat nichts mit Aldi zu tun. Im Übrigen hat Frau Deml einmal in einer Sitzung gefragt, wer denn von den anwesenden nicht bei Aldi einkaufe, hierzu hat sich keiner gemeldet.

Mein Statement zu dieser Antwort:
Meine persönliche Sicht bezüglich dieser Frage ist hier etwas anders, denn alle Discounter vertreiben Waren, die lange Transportwege erfordern und somit die Qualität der Umwelt mit Sicherheit nicht verbessern und aus meiner Sicht müsste die BGLT dann vor Ort eine starke Konzentration auf die Vermarktung regionaler Produkte legen, denn die Einzigartigkeit, die bei den „Alpine Pearls“ gefordert wird, besteht nicht nur aus dem Watzmann und dem Königssee sondern vor allem auch aus den Produkten der Region, die der Gastgeber den Gästen zur Verfügung stellen sollte.

Hier die Erklärung für was die Auszeichnung "Alpine Pearls" steht
Die Auszeichnung „Alpine Pearls“ steht für sanft-mobilen Urlaub in 22 einzigartigen Alpenorten in Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Slowenien und der Schweiz. Sie alle stehen ein für Urlaub mit Nachhaltigkeit, Klimaschutz und höchste Qualität im Tourismus.

Klangvolle Namen sind dabei, bekannte Winter- und Sommer-Destinationen, und auch kleine, aparte Urlaubsorte. Eines haben alle gemeinsam: Ob Sie mit Bus oder Bahn anreisen oder am Urlaubsort den Autoschlüssel abgeben, Sie werden überrascht sein, wie schön es ist, sich in den Perlen der Alpen frei und sanft-mobil zu bewegen.


Diese Erklärung finden Sie unter:
http://alpine-pearls.com/alpine_pea.....odeid=38&_language=de


Frage an die BGLT
Die Übernachtungszahlen im Berchtesgadener Land weisen einen Rückgang von -1,54% im Jahr 2007 auf. Das ganze Bundesland Bayern weist im Durchschnitt allerdings eine Steigerung von 3,5% auf.
Wie erklären Sie sich diese Differenz von 5,04%
Dieser Rückgang entsteht durch die Tatsache, dass die Aufenthaltsdauer eines Urlaubers von 6-8 Tagen auf 2-3 Tage zurückgegangen ist, das das Berchtesgadener Land kaum über Stammgäste verfügt und die von den Gastgebern in den letzten Jahren getätigten Investitionen im BGL nicht ausreichend sind.

Weiters gibt es in Bayern das sog. „Statistische Landesamt“ für die Veröffentlichung von Übernachtungszahlen der Betriebe über 9 Betten (also nur der gewerblichen Betten). In der TRBK aber werden in der offiziellen Statistik die gesamten Übernachtungszahlen veröffentlicht, also auch jene der Privatvermieter. Und genau das ergibt unterschiedliche Zahlen!


Mein Statement zu dieser Antwort:
Hierzu kann ich nur sagen, dass ich diese Erklärung nicht nachvollziehen kann, weil es durchaus viele Gastgeber gibt, die kontinuierlich investieren. Der Zustand der Unterkünfte hat auch nichts mit der Bekanntheit von Berchtesgaden und der Vermarktung der Unterkünfte zu tun.
Die von mir vorgelegte Statistik ist die offizielle Statistik des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Technologie nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung ist und noch eine weitere Zahl darlegt.
Es wurde mir noch eine zweite Statistik gezeigt, die von einem Rückgang von lediglich 0,56% im Bereich der Anteile der Übernachtungen spricht.

Hierbei muss man zwei Arten der Statistik unterscheiden:
1. Die Statistik der reinen Ankünfte, sprich „gesamte Anzahl der Gäste“. In diesem Bereich legte der Regierungsbezirk Oberbayern 2007 um 5,2% zu und somit herrscht hier eine Differenz zum Berchtesgadener Land von 6,94%. Bezieht man alle Regierungsbezirke von Bayern, also auch die schwächeren mit ein, so herrscht immer noch eine Differenz von 5,04% im Bereich der Ankünfte von Gästen.
2. Die Statistik der Übernachtungen, sprich „Übernachtungsdauer“. In diesem Bereich legte der Regierungsbezirk Oberbayern 2007 um 3,9% zu und somit herrscht hier eine Differenz zum Berchtesgadener Land von 4,46%. Bezieht man alle Regierungsbezirke von Bayern, also auch die schwächeren mit ein, so herrscht immer noch eine Differenz von 2,66% im Bereich der Ankünfte von Gästen.

Die offiziellen Statistiken von Bayern findet Ihr im Anhang.

Die Aussage, dass sich diese Statistik nur auf Betriebe über 9 Betten bezieht kann ich nicht bestätigen und lässt sich auch aus der Statistik nicht belegen.



Dateianhang: Regierungsbezirke 2007.pdf
 Beschreibung: Statistik der Übernachtungszahlen in Bayern
Bild / Video / etc. ansehen


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Christian
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 74
Wohnort: Berchtesgaden

BeitragVerfasst am: Do, 17. Apr. 2008 07:34    Titel: Schwache Vermarktung Berchtesgaden im Vergleich zu Bayern

Guten Morgen allerseits,


@Stephan, super Sache, dass du dich mal wieder so engagierst und dass du gleich die Politik mitgenommen hast. Ich bin mal gespannt, ob Herr Rasp und Herr Reiner auch eine Meinung zu diesen Antworten haben.

Zum Interview
Da können wir ja stolze Mehrheitsanteilseigner einer GmbH sein die für uns maximal mittelmäßige Arbeit macht. Der gesamte Zuschuss von 1.070.000,- Euro ist ja schon der Hit.
Da zahlen die fünf Gemeinden des inneren Landkreises ja lächerliche 610.000,- € jährlich für mittelmäßig schlechte Arbeit.

Das finde ich echt super. Wieso ich die Arbeit schlecht finde? Weder bei mir noch bei meinen Bekannten kommt Gästevermittlungstechnisch etwas an. Wir sind ja mittlerweile alle bei den verschiedensten privaten Anbietern und erwirtschaften mit der Kurtaxte den Zuschuss, damit die da werkeln können.

Evil or Very Mad Was mir an diesem Beitrag wirklich stinkt ist aber, das die schlechten Zahlen immer allem möglichem zugeschoben wird und die nie auch nur einen Zweifel an ihrer Kompetenz haben. Zum einen sind die Gastgeber schuld, weil sie ja viel zu wenig in den letzten Jahren investiert haben und zum anderen ist die Statistik schuld oder was? :Evil or Very Mad Evil or Very Mad evil: Evil or Very Mad
Da geb ich dem Stephan recht, aus dieser Statistik geht wirklich nirgends hervor, das hier nur bestimmte Häuser ab 9 Betten berücksichtigt worden sind. Aber das müsste für die BGLT ja noch besser sein, weil dann zählt jeder Gast der ankommt und jeder Tag den er bleibt, bei der anderen Statistik würden ja dann alle, die in Häusern mit weniger als 9 Betten unterkommen rausfallen oder?

Dann müssten wir ja noch besser sein oder?


Da Christian Wink

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Christian
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 74
Wohnort: Berchtesgaden

BeitragVerfasst am: Do, 17. Apr. 2008 15:03    Titel: Noch was zu unseren Tourismusfreaks

Hallo Beieinander,

ich glaube über die ganze Tourismusgeschichte ob BGLT oder Kurdirektion, tschuldigung das heißt ja jetzt TRBK Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee sollte man tatsächlich einmal intensiver reden.
Jetzt wollte ich einmal nachschauen auf welche 20 Messen die da so gehen und dachte mir, dass das mit Sicherheit auf www.Berchtesgadener-land.com veröffentlicht worden ist.
Leider habe ich nix gefunden und eine Suche habe ich auf dieser unübersichtlichen, bunten Katalogseite auch nicht gefunden.

Aber eines habe ich gefunden! Wenn der Besucher auf Alpine-Gastgeber klickt (Ich dachte mir, dass er dann zu einem Angebot in Berchtesgaden kommt) dann erreicht erreicht er die Website http://www.alpine-gastgeber.com. Ich habe natürlich sofort auf Regionen geklickt und schwupp war ich im Salzburger land. Na Super, unsere Tourismusmenschen machen aktiv Werbung für Salzburg.

Jetzt habe ich noch auf www.salzburg.info nachgesehen, die verweisen leider nicht auf Berchtesgaden.

Zurück zu meiner Messesuche!
Jetzt habe ich auf der TRBK-Seite (Diese Abkürzung würde auch keiner vermissen, wenn es Sie denn nicht gäbe) nachgesehen. Siehe da, diese Website ist da schon mal moderner, die hat nämlich eine Suche!
Was gibt man da ein?
Natürlich: Messe
Was erhält der Besucher der Hompage?
Wie in Berchtesgaden halt so üblich, eine Fehlermeldung

Dann bin ich bei der www.Berchtesgadener-land.info auf Presse gegangen (Könnte ja sein, dass es dort drinnnen steht) und schwupp war ich wieder bei der BGLT.

Ich glaube schön langsam, dass es kaum mehr möglich ist sein Angebot unübersichtlicher zu präsentieren!



Dateianhang: Bugs-Tourismuswebpage.pdf
 Beschreibung: Bitte suchen Sie solange sie möchten!
Bild / Video / etc. ansehen


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Rückblick
Gast





BeitragVerfasst am: Do, 17. Apr. 2008 15:33    Titel:

http://www.uweb.21.de/presse/p2006/ Shocked fra60128-piding-uebernachtung-10prozent.htm
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Stammgast
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BeitragVerfasst am: Do, 17. Apr. 2008 16:14    Titel:

Alle Pauschalen sind online buchbar: Nur wer mitmacht ist buchbar...

http://verlag.inndependent.de/zeitung/rupertigau_5.pdf
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