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Herbert Gast
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Verfasst am: Sa, 03. Mai. 2008 12:17 Titel: Die Gjoadwand, der Kirnberg, Drei Jungfrauen
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Servus beinand,
ich bin auf der Suche nach der Gjaodwand, von der es in einer Sage heißt, sie wäre bei Berchtesgaden und da wäre eine besondere Quelle.
In der Nähe der Gjoadwand liegt die Bachertwand mit einer Höhle namens Frauenloch.
In einer anderen Sage wird über den Kirnberg und die Felsspitzen namens "Drei Jungfrauen" berichtet.
Wer kann mir sagen, wo jene Orte liegen?
Herbert |
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Stephan Administrator


Anmeldungsdatum: 31.01.2005 Beiträge: 603 Wohnort: Schönau am Königssee
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Stephan Administrator


Anmeldungsdatum: 31.01.2005 Beiträge: 603 Wohnort: Schönau am Königssee
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Verfasst am: Fr, 09. Mai. 2008 06:18 Titel:
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Guten Morgen Herbert,
ich glaube fast das dass geheime Orte sind. Ich habe jetzt schon einige gefragt und keiner kennt diese Orte. Wie schauts aus?
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Herbert Gast
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Verfasst am: Fr, 09. Mai. 2008 08:21 Titel:
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Gut 150 Jahre ist diese Überlieferung alt, da kann sich natürlich manches ändern - selbst Namen.
Hier ein Auszug aus dieser Sage:
Bei Berchtesgaden ist ein felsen, welchen man die Gjoadwand heißt. dieser fließt eine intermittierende Quelle; (...)
Wenn die Quelle in der Gjoadwand bei Berchtesgaden aussetzt, muss man rufen "Gjoad! Gjoad", (oder Jaik! Jaik!) "lass den Schuss los". Dann erscheint sie wieder
Friedrich Panzer 1848:
Bayerische sagen und Bräuche: Beitrag zur deutschen Mythologie - Seite 9
"(...)Die Gjoadwand dh die Wand der wilden Jagd bei Berchtesgaden (...)"
Danke für deine bisherigen Nachforschungen, Stephan!
Gruß
Herbert |
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Jedermann Gast
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Verfasst am: Fr, 09. Mai. 2008 12:20 Titel:
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Gjoad - Jagd : baierisches Wörterbuch Andreas Schmeller 1858
Die Gjoadwand ist eine Wand an die das Wild getrieben wurde um es in die Enge zu treiben. Eine dieser Wände ist die Nasse Wand in der schwöb, welche erst nach Dammdurchbruch 1690 zur Nassen wand im heutigen Sinne wurde. Vorher wurde sie durch eine Salzhaltige Quelle gespeist welche immer wieder versiegte. Daher auch der Name Sulzbergkopf /Salzbergkopf.
Und serwasa |
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Herbert Gast
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Verfasst am: Fr, 09. Mai. 2008 18:02 Titel:
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an Jedermann:
tolle Info - damit hat sich tatsächlich was Altes wiedergefunden. Aufgrund deiner Ausführungen fand ich dann noch folgenden Text von
Karl Emil von Schafhäutl, 1851
"Es erzählen übrigens alte Schönauer, dass auch unterm Sulzberg am linken Ufer der Königsseeache, dem Schwöb gegenüber, vor sehr langer Zeit ein gesalzenes Flüssel an jenen Gehängen sich gezeigt habe. Über das Schicksal dieses Flüssels wissen sie indes keinen weiteren Bescheid zu geben"
Jetzt fehlen mir noch die Bachertwand und das Frauenloch - aber da diese ja in der Nähe liegen sollen, müßten sie auch zu finden sein. Ich werd mal demnächst nachsehen gehen. Oder weiss jemand Genaueres?
Diese besagte Bachertwand kann ja nun auch einen anderen Namen haben und das Frauenloch auch...
Unbekannt bleibt aber zunächst der Kirnberg und die "Drei Jungfrauen".
Weil ich gerade so am Suchen bin...
wer weiss um die Bedeutung von den beiden Bergen
Burgstallstein und Kirche oberhalb von St. Bartholomä bzw. der Eiskapelle.
War da tatsächlich mal eine Burg oben?
Und die Kirche - ist die vergleichbar mit der Kirche auf der Reiteralm?
Gruß
Herbert |
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Jedermann Gast
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Verfasst am: Fr, 16. Mai. 2008 09:05 Titel:
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Seawas Herbert,
der kirnberg kunnt der Kirchberg z´ Reichnhoi sei. wenn´st an oid´n Dialekt a bissei durchgrabst weast de Kirche als Kir - Kira oder Kirn finden.
z´Kira geh, Kirnweg usw. miassatst amoi draust´n schaun ob´st do wos findst. Obwoi ma de drei Jungfaun a´h wos sog´n.
I schaug a moi
und seawas |
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i_bins Gast
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Jedermann Gast
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Verfasst am: Fr, 16. Mai. 2008 12:40 Titel:
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seawas herbert,
Friedrich Panzer, 1848
wenn du das Buch hast (?), wie kommt es das du die Ausführung wie die oben genannte vom untersberg.org nicht kennst. Diese müsste doch dann genau so drinnan stehn? Oder woher hast du deinen Auszug dieser sage?
Hm, ist immer wieder was neues im Alten zu finden jedoch nicht in ein und dem selben Buch, oder?
(keine anspielung oder dergleichen. auch nicht falsch verstehen. nur gefragt )
seawas |
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Gast
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Verfasst am: Fr, 16. Mai. 2008 17:50 Titel:
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Servus Jedermann,
ich habe das Buch nicht, aber du kannst es online finden unter "google books".
Solche Sagenschätze gibt es Googleseidank kostenlos zum download.
Die Untersbergseite ist mir bekannt, aber da steht ja eine Sage, die eine Erni Kutter zitiert und nicht die von Friedrich Panzer - diese bezieht sich aber direkt auf Berchtesgaden bzw. die Nähe zur Gjoadwand. Also muss es wohl Frauenlöcher bei Berchtesgaden gegeben haben. Die auf untersberg.org erwähnte Sage bezieht sich klar auf das Gebiet von Hirschbichl - für mich zu weit weg von der "Ursprungssage". |
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Jedermann Gast
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Verfasst am: Fr, 16. Mai. 2008 21:55 Titel:
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Seawas gast, oder Herbert,
es steht aber auch das Zitat von Friedrich Panzer und hier im Forum war nie die Rede von Erni Kutter. beide reden vom Fraunloch und den drei Jungfraun bzw Wildfrauen. der eine vom Staufen draussen und Erni vom Hirschbichl. Leicht etwas verwirrend des ganze? |
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Herbert Gast
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Verfasst am: Sa, 17. Mai. 2008 18:18 Titel:
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Servus Jedermann,
bei Sagen nachzuforschen ist oft verwirrend, aber durch deinen Hinweis auf die Nasse Wand in der Schwöb, gibts vielleicht auch bald einen Hinweis auf die in der Nähe liegende Höhle. Der Höhlenname kann heute auch anders lauten - so wie es eben bei der Gjoadwand sich auch herausgestellt hat. |
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