| Autor |
Nachricht |
Humbold Gast
|
Verfasst am: Fr, 04. Jul. 2008 18:22 Titel:
|
|
|
| "Gast" schreibt, die österreichischen Edelweiss - Hotels stehen in parkähnlicher Landschaft. Darum stören sie auch nicht so sehr den Gesamteindruck. Bei uns würde das Edelweiss mitten in eng bebautem im Laufe von Jahrhunderten gewachsenem Ortsgebiet stehen und darum stört dieser Riesenkasten den Gesamteindruck. |
|
| Nach oben |
|
 |
Richard Gast
|
Verfasst am: Sa, 05. Jul. 2008 12:26 Titel: Edelweiß entspricht moderner Ortsplanung
|
|
|
Es trifft nicht zu, dass sich das österreichische Hotel Edelweiß in einer parkähnlichen Lage befindet oder vergleichbar unserem Interconti liegt. Das Edeweiß in Großarl liegt an der Talstation des dortigen Skigebiets zwar nicht so zentral wie der Berchtesgadener Standort, aber keines Wegs in einer Alleinlage wie das Interconti. Es wird von anderen Hotels und weiteren Gebäuden umgeben.
Das hier von Kritikeren vorgebrache Argument ein Hotel dieser Größe gehöre auf die "grüne Wiese" widerspricht den Grundsätzen der Ortsentwicklung. Die "grüne Wiese" wird in der Bauleitplanung als Außenbereich bezeichnet. Der Außenbereich soll der Natur und der Landwirtschaft dienen. Er soll nicht bebaut werden. Ziel der modernen Ortsentwicklung ist die Vermeidung von Landschaftsverbrauch durch Nachverdichtung in bestehenden bebauten Gebieten. Gerade dies trifft auf die Planungen zum Edelweiß in Berchtesgaden zu.
Von den Kritkeren wurde bisher vielfach einseitig argumentiert und allein ein konservierender Denkmal- und Ensembleschutz betont. Das alte Hotel Post stand aber nicht unter Denkmalschutz. Für die Zukunft des historischen Marktes ist es sinnvoller Veränderungen in dessen Randzone, die den heutigen Anforderungen (hier z. B. des Tourismus) gerecht werden durchzuführen, als früher oder später ein totes Museum zu erhalten.
Ich bin zuversichtlich, dass die angekündigte intensive Bürgerbeteiligung deutlich machen wird, dass das Projekt Hotel Edelweiß beiden Belangen - der wirtschaftlichen Entwicklung Berchtesgadens und dem nachhaltigen Erhalt des Ortsbildes gerecht wird.
Dipl.-Ing. (FH) Dipl.-Wirtsch.Ing.
Richard J. Graßl, Ramsau
Kreisrat, Gemeinderat
www.richard-grassl.de
www.bachrand.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Gast
|
Verfasst am: Sa, 05. Jul. 2008 19:21 Titel:
|
|
|
@ois-easy
hast mich falsch verstanden, ich meinte dass die "anderen Edelweiss-Hotelkomplexe" in Österreich jeweils inmitten grosser Grünflächen stehen und deshalb auch alles passt. Das ist aber im Ortskern von Berchtesgaden absolut nicht der Fall und daher würde dieser ansonsten schöne Bau aussehen wie die berühmte Faust aufs Auge. Ein Hotel diesen Umfangs erfordert einfach Platz bzw. Grünflächen (Interconti) weil es ansonsten wirkt wie dazwischen gezwängt und die anderen wesentlich kleineren Häuser total untergehen würden. Fazit: Das gesamte Ortszentrum würde nur noch aus diesem einen Komplex Edelweiss bestehen, alles andere drumherum wäre untergeordnet und dass hat dieser schöne Ort wirklich nicht verdient.
Servus Inge |
|
| Nach oben |
|
 |
Gast
|
Verfasst am: Sa, 05. Jul. 2008 19:44 Titel:
|
|
|
@ richard
Habe mir im Internet zwei Edelweiss-Hotels angesehen und beide sind von viel Grün umgeben und keineswegs so eng im Ortszentrum gebaut wie z.B. für Berchtesgaden geplant. Dass das geplante Edelweiss für diesen Bauplatz zu gross ist, bestätigen das bayr. Amt für Denkmalschutz und auch das Verwaltungsgericht.
Betone nochmals: Nichts gegen ein solches Hotelanwesen, aber es darf nicht allein aus wirtschaftlichen Gründen wie ein dominanter Fremdkörper wirken, sodass der Bürger bei einem Altstadtbesuch nur noch Hotel Edelweiss vor Augen hat.
Warum kann das Ganze nicht etwas niedriger und mit weniger Umfang realisiert werden, damit es sich in das bestehende Zentrum einfügt, dann wäre es ein tatsächlicher Gewinn für alle. Vermisse nach wie vor einen Kommentar aus der Richtung des Bauherren, Herrn Hutegger, ob er zu Zugeständnissen bereit ist.
Bitte auch die Gegner des aktuellen Projektes nicht als Quertreiber zu sehen, denn sie wollen nur dass das historische Ortszentrum nicht für alle Zeiten zerstört wird, das wäre zu schade.
Servus Inge |
|
| Nach oben |
|
 |
Gastgast Gast
|
Verfasst am: Sa, 05. Jul. 2008 22:49 Titel:
|
|
|
Hallo erstmal,
über Jahrzehnte, gar Jahrhunderte dachte der Berchtesgadener, und damit meine ich die Tourismusabhängigen aller fünf Gemeinden, das der Watzmann, Hintersee, Untersberg, Königssee usw uns ernährt und der Touri schneidet sich da seine Scheibe runter - tzzz
und nun am Ende eines Jahrhunderts angelangt, bzw überschritten, kommen nun alle drauf - es ist nicht so, um Gottes willen, es ist nicht so!!!
Hilfe wir brauchen Investoren und Großhotels?!?!
Das aber unser Tourismusmanagement der letzten Jahrzehnte alles vercschlafen hat und nun nach einem Strohhalm gegriffen wird, sieht wiedereinmal keiner!
Wie kann ich mit einem Großhotel alles flicken was über Jahrzehnte versäumt und verhunzt wurde?????
Traurig, echt traurig.
Wundern tut´s mich ja schon das der Herr Grassl hier reinschreibt, wo er doch aus der WasgehtunsdennberchtesgadenanRamsau kommt. Naja, es wird doch nicht einer draufkommen das fünf Gemeinden mehr ausrichten als eine.
Was mir noch so auffällt. Was ist denn eigentlich mit Reichenhall? Wollen die nicht auch ein 5 Sterne Hotel aufziehen?
Und da hörte ich noch etwas anderes. Die Chierurgie in Berchtesgaden soll aufgelöst werden und nach Reichenhall kommen. Bald wirds kein Berchtesgadener Krankenhaus mehr geben - nur mal so am Rande bemerkt, was ja nichts mit dem Thema zu tun hat.
Aber was solls,der Retter unseres Tourismus wird kommen und dann werden alle die bisher verhunzt und verschludert haben, aufwachen. Sie werden alle freundlich zum Gaste werden, freundlich um 5 vor sechs noch einen Kunden bedienen und alle alle werden glücklich sein.
Servus und adios Amigos |
|
| Nach oben |
|
 |
lavendel PostRank 1

Anmeldungsdatum: 07.07.2008 Beiträge: 2 Wohnort: Berchtesgaden
|
Verfasst am: Mo, 07. Jul. 2008 19:13 Titel:
|
|
|
@ois-easy
@ flo
Das Verwaltungsgericht und auch das bayr. Amt für Denkmalschutz sind der gleichen Meinung wie ich und viele Gegner ebenfalls. Und diese Leute sind n e u t r a l und haben nicht nur das schnelle Geld im Auge. Wenn dieses Hotel wie geplant durchgezogen würde und Herr Huttegger ist ja offensichtlich nicht bereit zu reduzieren, dann wird die Gästezahl weiter schrumpfen, wie auch ein langjähriger Gast hier geschrieben hat - und er hat absolut recht. Die wenigen Urlauber welche im Edelweiss logieren würden bringen doch keine wirtschaftliche Belebung. Hat sich schon einer der sogenannten Befürworten mal Gedanken gemacht, wie dieses riesige Hotel auf die Mehrheit der Bewohner und Gäste wirken würde? Ausser Hotel Edelweiss ist im Zentrum dann nichts mehr zu sehen, wohin man schaut, nur noch Edelweiss. Also ob das so wünschenswert wäre?
Wo bitte ist denn die allerseits gelobte Belebung durch das Milchkurgartenprojekt geblieben? Es wurde genau das Gegenteil erreicht und das Edelweiss, falls es in diesem geplanten Umfang gebaut werden würde, wäre Nr. 2 der Fehlentscheidungen, die nie mehr rückgängig gemacht werden könnten.
Die Gegner sollten auch nicht immer missverstanden werden, nichts gegen ein neues zum übrigen Ortskern passendes Hotel - nur nicht in diesem überdominanten Umfang. Das ist der Punkt.
Servus Inge _________________ servus Inge |
|
| Nach oben |
|
 |
Herrenberg Gast
|
Verfasst am: Mo, 07. Jul. 2008 21:43 Titel:
|
|
|
Hallo,
ich freue mich, daß ich mit meiner kritischen Meinung nicht alleine da stehe. Zu der Kritik an der Größe de Hotels erlaube ich mir auch noch die Frage: Wer wird denn Gast in einem solchen Hotel? Doch nicht die Gäste, von denen Berchtesgaden und die umliegenden Orte leben! Das haben doch die anderen Versuche, Gäste anzulocken schon belegt! Also nochmals die Frage: Für welche Art Gäste soll das Hotel gebaut werden?? Gibt es diese überhaupt in Berchtesgaden bzw kommen die überhaupt dorthin?? Und daß die kommen weil dort ein soooooooo tolles Hotel steht.. Wers glaubt wird selig.. und wer Schnaps trinkt wird fröhlich!! |
|
| Nach oben |
|
 |
Gastgast Gast
|
Verfasst am: Di, 08. Jul. 2008 11:20 Titel:
|
|
|
Hallo Herr Herrenberg,
sie sind ganz und gar nicht allein mit ihrer Meinung, nur sind es die Meisten leid sich blos zu stellen.
Respekt jedenfalls den Standhaften, aber auch unserem neuen Bürgermeister. Der wird´s schon machen. Will man doch hoffen
Das Loch ist da, nun muss sowieso etwas geschehen. Der Investor steckt nicht umsonst 19 Mio. rein und ist sooo geduldig. Letztendlich wird auch er der Gewinner sein - in jeder Beziehung ))) |
|
| Nach oben |
|
 |
lavendel PostRank 1

Anmeldungsdatum: 07.07.2008 Beiträge: 2 Wohnort: Berchtesgaden
|
Verfasst am: Di, 08. Jul. 2008 13:45 Titel:
|
|
|
@ gast
Also ich habe nicht das Gefühl des Blosstellens, nur weil ich meine Meinung hier öffentlich mache. Die Befürworter haben da ja auch keine Hemmungen.
Nach kurzem Kontakt mit dem neuen Bürgermeister Herrn Rasp gewinnt man schon den Eindruck, dass das Edelweiss Chefsache wurde, bleibt zu hoffen, dass das Ergebnis dann entsprechend sein wird.
Nochmal: Alle die für das Edelweiss in diesem aktuellen Umfang grünes Licht gegeben haben müssen sich gefallen lassen dass man ihre Entscheidung als Fehler kritisiert, durch etwas weniger Blauäugigkeit und mehr Weitsicht wäre das vermieden worden.
Ich denke nicht dass nur der Invester der Gewinner sein wird, wäre auch nicht sinnvoll, sondern es sollte so ausgehen, dass - a l l e - gewinnen, das müsste doch zu machen sein.
Servus Inge _________________ servus Inge |
|
| Nach oben |
|
 |
Gastgast Gast
|
Verfasst am: Mi, 09. Jul. 2008 10:20 Titel:
|
|
|
@ Inge
Hast auch recht, Blosstellen muss sich hier auch keiner. Funktioniert hier eh recht gut.
Das aber der Investor der Gewinner sein wird dürfte logisch sein. Letztendlich muss jeder versuchen auf´s Boot aufzuspringen um nicht im alten Trott weiter zu machen.
Doch wann denkt der z.B. Einzelhandel um?
Beispiel 1: am Montag ging meine Frau in die Marktbäckerei und das um sage und schreibe 5 vor sechs. Sie wurde doch wirklich sehr unfreundlich darauf aufmerksam gemacht das der Laden um 6 Uhr schließt. Da kann der Chrf dieser Bäckerei noch so aktiv und Kundenfreundlich rüberkommen, wenn das Personal unter aller S.. ist.
Beispiel 2: vor ca. 4 Wochen Cafe am Weihnachtsschützenplatz. Bei halb vollem Gartn 20 min. warten bis Bedienung kommt, Dann unfreundlich und letztendlich wieder 25 min warten zum Bezahlen. Personal unter aller Kanone.
Beispiel 3: Caferestaurant oder wer weis was gegenüber vom Tengelmann (Dalmacia): vor 6Wochen hört man eine frauenstimme aus dem Lokal sein Personal zusammen SCHREIEN und keine Bedienung weit und breit. Als wir Bezahlen wollten hies es sage und schreibe nach dem 3. mal "sie werde schon etwas warten können" und danach wurden 4 Jugendliche von der selbigen Chefin angemacht das sie nun endlich verschwinden sollten das sei schließlich keine Wartestation.
Es gibt noch viel mehr Beispiele,diese 3 aber nur mal meinerseits (die sehr einprägten) in den letzten Wochen erlebt.
Soll denn da noch einer Glauben das das Hotel Edelweiß, Berchtesgaden aufwecken soll und ihm zu glorreichen Zeiten verhelfen soll. Nein! Berchtesgaden ist vom Service und der Dienstleistung (BIS AUF EIN PAAR AUSNAHMEN) unterste Schublade und da wird auch kein Edelweiß helfen. |
|
| Nach oben |
|
 |
Richard Gast
|
Verfasst am: Fr, 11. Jul. 2008 16:10 Titel: Sachliche Betrachtung
|
|
|
@ Inge
Es mag Hotels in Österreich geben, die Edelweiß heißen. Die haben aber nichts mit unserem Investor der Familie Hettegger zu tun. Die führt das Edelweiß in Großarl und das steht, wie von mir ausgeführt nicht auf der grünen Wiese.
Es kann jeder persönlich darüber denken wie er will, aber der bundesdeutsche Gesetzgeber hat auf wissenschaftlicher Basis, den Grundsatz festgeschrieben, dass die Bauentwicklung vorwiegend im Innenbereich stattfinden soll und eben nicht auf der grünen Wiese. Beim Edelweiß handelt es sich sicher um ein großes Bauwerk, es würde aber nicht das ganze Zentrum dominieren. Hier s. z. B. das königliche Schloss erwähnt, dass weiterhin dominieren wird. Das von der Gemeinde bereits angekündigte Modell wird das allen verdeutlichen.
Das Verwaltungsgericht hat bis jetzt nur entschieden, dass der bisherige Bebauungsplan aus formellen Gründen nichtig ist. Im übrigen hat es der Gemeinde nur einen Pflichtenkatalog mitgegeben, was bei der Neuaufstellung formal und inhaltlich zu beachten ist. Es bleibt aber bei der Planungshoheit der Gemeinde, die die jeweiligen Belange abzuwägen hat.
Dabei hat sie im Gegenteil zum Denkmalamt alle Belange zu berücksichtigen. Anders das Denkmalamt, seine Aufgabe ist es punktuell nur den Denkmalschutz vorzutragen. Dabei ist allerdings eine traurige Tendenz zu erkennen, da es die Denkmalschützer versäumt haben, für die nötigen Mittel im aktiven Denkmalschutz (Zuschüsse für denkmalpflegerischen Mehraufwand) zu sorgen, versuchen sie passiv privatfianzierte Projekte zu blockieren, verbunden mit einer teils einseitigen, überzogenen Darstellung. Erinnern wir uns nur an die Mc Donalds Diskussion am Irschenberg. Von denkmalpflegerischer Seite wurde das Projekt so dargestellt, dass man meinte, der Mc Donalds entstünde unmittelbar neben Kirche und Gasthaus. Dabei bitte ich mich nicht falsch zu verstehen, mir liegt sehr viel am Denkmalschutz aber er kann nur erfolgreich sein, wenn er für lebendige Denkmäler sorgt ein museale Käseglocke bringt nichts.
Hingegen kann ich mir vorstellen, dass mit dem Edelweißprojekt auch eine sinnvolle und denkmalgerechte Nutzung des Triembacher Gebäudes verbunden werden könnte.
@Gastgast
Ein Rundumschlag bringt uns hier nicht vorwärts.
Sicher im Berchtesgadener Talkessel wurden Fehler gemacht, wie in vielen Tourismusgegenden. Es gilt aus den Fehlern zu lernen. Es muss aber auch gesagt werden, dass wesentliche Teile der heutigen Struktur bei uns nicht auf Entscheidungen vor Ort zurückgingen sondern auf die große Politik - und das soll hier keine Ausrede sein für uns Kommunalpolitiker.
Es ist keines Wegs so, dass man in Berchtesgaden jetzt erstmals merkt, dass wir (mehr) Hotels benötigen, die in Qulität und Größe mit den heutigen Anforderungen mithalten können. Bis zum ersten Weltkrieg lag Berchtesgaden hier im Spitzenfeld der damaligen Destinationen im Alpenraum (Geiger, Wittelsbach, Berchtesgadener Hof ...). Bereits während der Weimarer Republik viel der Spitzenbereich zurück und spätestens durch die Belegung großer Teile der Berchtesgadener großen Hotels durch die Amerikaner ist eine Tourismusstruktur entstanden, deren Nachteile sich heute im besonderen Maße zeigen. Der Tourismus in Berchtesgaden ist sehr kleinteilig. Da ist es schwierig die in einem immer engeren Tourismusmarkt nötige Aussenwirkung zu erzielen. Ein Mehr an Hotels der Spitzengruppe würde sich hier positiv auf die gesamte Region auswirken. Daher werden diese Investitionen von den übrigen Gastgebern auch nicht als nachteilige Konkurrenz angesehen, sondern begrüßt.
@Herrenberg
Sie brauchen sich nur die Auslastungszahlen der bestehenden Gastgeber im Berchtesgadener Raum ansehen. Die besten Zahlen liefern die Hotels der gehobenen Kategorie. Es besteht also sehr wohl ein Gästepotenital für das Edelweiß. Auch die Familie Hettegger, die seit Jahrezehnten äußerst erfolgreich in der Branche tätig ist, wird das untersucht haben - sie würde nicht aufs gerade Wohl an ein solches Projekt herangehen - und zu diesem Ergebnis gekommen sein.
Dipl.-Ing. (FH) Dipl.-Wirtsch.Ing.
Richard J. Graßl, Ramsau
Kreisrat, Gemeinderat
www.richard-grassl.de
www.bachrand.de |
|
| Nach oben |
|
 |
Gast
|
Verfasst am: Fr, 11. Jul. 2008 22:59 Titel:
|
|
|
@Richard
Habe mir das Edelweiß in Großarl (Internet) nochmals angesehen und das steht vor einem großen grünen Hang. Wenn auf dem Bild nicht der gesamte Komplex zum Hotel gehört, so stehen etwa 2 andere Häuser links daneben und dann beginnt wieder eine Grünzone. Im Markt Berchtesgaden steht dieses Hotel dicht an dicht inmitten anderer, wesentlich kleiner Häuser, überhaupt nicht mit dem Standort Großarl zu vergleichen. Hier bei uns (interaktive Internetansicht) sieht das deutlich anders aus, eben viel zu dominant und "ringsum" von bestehenden kleineren Häusern umgeben, die allesamt hinter diesem Riesenbau optisch verschwinden.
Der Eindruck ist, daß Herr Hettegger jeden Meter ausnutzt um seinen Plan zu verwirklichen und ihm der Gesamteindruck - ausserhalb der Hotelanlage - relativ gleichgültig ist.
Sicher wäre ein neues Hotel im Stile eines Edelweiss ein Gewinn für alle, aber es muss passen und darf nicht alles dominieren. Tatsache ist - und das ist doch auch vom Verwaltungsericht so beanstandet worden, das Grundstück ist für den geplanten Bau zu klein - also mit anderen Worten, das Hotel ist für dieses Grundstück zu gross, nichts anderes wird hier kritisiert.
Es muss doch möglich sein das Ganze etwas zu reduzieren (Höhe) und auch einige Grünflächen um das Hotel herum einzuplanen, die einfach zu einem Hotel diesen Ausmaßes dazugehören. Der frühere Biergarten ist ja auch verschwunden. Damit fügt sich das Edelweiß in den Rahmen der umliegenden Häuser ein und wäre ein Schmuckstück für das Zentrum. Also Priorität: der Markt und nicht, wie aktuell, das Hotel Edelweiss.
Servus Inge
Nach wie vor vermisse ich einen Kommentar des Betreibers |
|
| Nach oben |
|
 |
Nasenbär PostRank 4


Anmeldungsdatum: 08.04.2008 Beiträge: 94 Wohnort: zur Zeit in Ü-P
|
Verfasst am: So, 13. Jul. 2008 23:20 Titel:
|
|
|
| Gastgast hat Folgendes geschrieben: |
@ Inge
Hast auch recht, Blosstellen muss sich hier auch keiner. Funktioniert hier eh recht gut.
Das aber der Investor der Gewinner sein wird dürfte logisch sein. Letztendlich muss jeder versuchen auf´s Boot aufzuspringen um nicht im alten Trott weiter zu machen.
Doch wann denkt der z.B. Einzelhandel um?
Beispiel 1: am Montag ging meine Frau in die Marktbäckerei und das um sage und schreibe 5 vor sechs. Sie wurde doch wirklich sehr unfreundlich darauf aufmerksam gemacht das der Laden um 6 Uhr schließt. Da kann der Chrf dieser Bäckerei noch so aktiv und Kundenfreundlich rüberkommen, wenn das Personal unter aller S.. ist.
Beispiel 2: vor ca. 4 Wochen Cafe am Weihnachtsschützenplatz. Bei halb vollem Gartn 20 min. warten bis Bedienung kommt, Dann unfreundlich und letztendlich wieder 25 min warten zum Bezahlen. Personal unter aller Kanone.
Beispiel 3: Caferestaurant oder wer weis was gegenüber vom Tengelmann (Dalmacia): vor 6Wochen hört man eine frauenstimme aus dem Lokal sein Personal zusammen SCHREIEN und keine Bedienung weit und breit. Als wir Bezahlen wollten hies es sage und schreibe nach dem 3. mal "sie werde schon etwas warten können" und danach wurden 4 Jugendliche von der selbigen Chefin angemacht das sie nun endlich verschwinden sollten das sei schließlich keine Wartestation.
Es gibt noch viel mehr Beispiele,diese 3 aber nur mal meinerseits (die sehr einprägten) in den letzten Wochen erlebt.
Soll denn da noch einer Glauben das das Hotel Edelweiß, Berchtesgaden aufwecken soll und ihm zu glorreichen Zeiten verhelfen soll. Nein! Berchtesgaden ist vom Service und der Dienstleistung (BIS AUF EIN PAAR AUSNAHMEN) unterste Schublade und da wird auch kein Edelweiß helfen. |
Servus Gastgast,
ich glaube auch nicht, dass ein Hotel Edelweiß Berchtesgaden nach oben katapultieren kann.
Wenn ich in einem Kino eine neue Sitzreihe einbringe (mit Lederbezug, Sitzheizung ...), wird sich hier auch nicht die Zahl der Besucher langfristig erhöhen lassen, solange ich immer den gleichen Film zeige und den Rest des Filmtheaters verfallen lasse. Die Dauergäste werden nur die durch gesessenen Sitze verlassen und sich auf die neue Sitzreihe begeben.
Die unterste Schublade kann ich aber hier nicht für Service und Dienstleistung vergeben.
Im Regelfall bin ich meist auf freundliche Menschen gestoßen.
Zum Beispiel 3 kann ich aber nur zustimmen, in diesem "Cafe" wird sich keiner aus meiner Familie mehr blicken lassen. Die Person, von der Sie vermutlich die Frauenstimme haben schreien hören, halte ich für absolut ungeeignet sich in irgend einer Weise mit anderen Menschen zu verständigen. Hier wäre der Weg zur unteren Schublade ein absoluter Aufstieg, eine Verbesserung um 500%. Solche Personen sorgen nachhaltig für ein besch. Klima und dem ausbleiben von Kunden.
Es sind so einige Ecken wo man ernsthaft feilen könnte.
LG
Nasenbär _________________ wer früher stirbt ist länger tot |
|
| Nach oben |
|
 |
Dorstener Gast
|
Verfasst am: Mo, 14. Jul. 2008 19:50 Titel:
|
|
|
| Grüß Gott nach Berchtesgaden, warum kann das Hotel nicht dem Stil der angrenzenden Häuser angepasst werden ? In der Höhe wie das Gasthaus nebenan (Name ist mir leider entfallen, gegenüber vom Parkplatz Bank und Reformhaus), Lüftlmalerei darauf ?!? Warum ist das Gasthaus so verfallen ? Im Gegensatz zu Urlaubsorten an Nord- und Ostsee fällt uns leider auf, dass es dort nirgends solche Gammelecken zu sehen gibt. Egal ob Berchtesgaden, Schönau oder Königssee. Überall Unkraut, Dreck, Hundehaufen. Es sind Kurorte und so sollte doch die Gemeinde auch ein waches Auge haben. Da muss eben der Eigentümer mal einen Tritt in den Hintern kriegen. Teilweise wuchert das Unkraut einen halben Meter hoch an den Grundstücken. Trotzdem lieben wir unsere zweite Heimat und kommen gerne immer wieder. Aber vielleicht sollten die Verantwortlichen mal nachdenken. Grüßt Euch aus dem Pott |
|
| Nach oben |
|
 |
Nasenbär PostRank 4


Anmeldungsdatum: 08.04.2008 Beiträge: 94 Wohnort: zur Zeit in Ü-P
|
Verfasst am: Fr, 18. Jul. 2008 00:44 Titel:
|
|
|
Hallo Zusammen,
ist da schon was neues über die aktuelle Lage bekannt??
In wie weit hat sich die Konkurrenz vorbereitet, seine Gäste nicht weiterreichen zu müssen??
Im Ernst, wenn der Herr Hettegger sich da verwurzelt hat und das Geschäft einmal floriert, wird er hoffentlich nach und nach die verweisten Geschäfte und Gebäude übernehmen. Ich denke das er Geschäftsmann genug ist um für ein gepflegtes Umfeld zu sorgen, wo sich leider noch keiner in BDG rangewagt hat.
Dies wäre für Berchtesgaden wohl ein Aufstieg, ob sich damit die Bürger abfinden können mag ich bezweifeln. Wo wohl die Angst und die Klagen her rühren.
...
LG
Nasenbär _________________ wer früher stirbt ist länger tot |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
|