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Stephan Administrator


Anmeldungsdatum: 31.01.2005 Beiträge: 1981 Wohnort: Schönau am Königssee
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Verfasst am: Di, 18. Nov. 2008 01:20 Titel: Bürgerversammlung im Kur- und Kongresshaus Berchtesgaden
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Der 1. Bürgermeister der Gemeinde Markt Berchtesgaden, Franz Rasp, stellte eingehens seine Gemeinderäte vor und begrüßte die Berchtesgadener und Zitat: "Nichtberchtesgadener". Das Projekt "Sanierung der Grundschule" wurde von der Gemeinde maßlos überschätzt und somit ist man als Gemeinde sehr froh, dass es bis jetzt keine geeignete Lösung für das ehemalige Gymnasium von Berchtesgaden gegeben hat, da dieses jetzt für die Grundschule genutzt werden kann. Hierzu bedankte sich der Bürgermeister bei den Schulhelfern, wobei Frau Gugg aus dem Publikum bemerkte, dass es für die Schulweghelfer nicht immer ganz einfach ist.
Besonders zu loben ist die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Berchtesgaden mit den Löschzügen Maria Gern und Oberau mit den insgesamt geleisteten 16.835 Arbeitsstunden, die die Kameraden der Feuerwehr in ihrer Freizeit für die Arbeit am Nächsten opfern.
Als äußerst bedenklich anzusehen ist der prokopf Schuldenstand eines jeden Bürgers der Marktgemeinde Berchtesgaden mit 2.600,- €. Das ist das 3,46666666666 fache des Durchschnitts in Bayern.
Weiters ist die Tatsache der neuen Nutzung des Triftplatzes sehr zu kritisieren! Wie viele qualifizierte Arbeitsplätze für die Region werden in dem EDEKA Markt tatsächlich geschaffen?
In weniger als 15 Min. zu Fuß sind bereits mehrere so genannte Vollsortimenter erreichbar. Hier wurde mehr auf die schnelle Kasse als auf nachhaltiges Wirtschaften bzw. nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung gesetzt. Hier wäre eine Großgemeinde von deutlichem Vorteil, da bei einer Großgemeinde die Marktgemeinde Berchtesgaden nicht den schwarzen Peter der Gemeinde Schönau am Königssee zuschieben könnte! So wurde vom 1. Bürgermeister verkündet, dass man als Marktgemeinde Berchtesgaden auf dem Gemeindegebiet von Schönau am Königssee ja nichts machen könne und die Gemeinde Schönau am Königssee das Grundstück auch sehr schnell verwerten müsse, weil ja das Schornbad saniert werden muss. Somit kann hier die Marktgemeinde Berchtesgaden leider nichts machen. Diesbezüglich sollte sich die Gemeinde Markt Berchtesgaden vielleicht einmal überlegen, ob nicht ein eigenes Konzept für den Triftplatz erarbeitet hätte werden können? So wird der von der Sonnenpromenade sehr gut einsehbare Bereich mit Industriebauten zugepflastert und wir dürfen einen Vollsortimenter und einen Discounter mit vielen 400,- € Jobs begrüßen. Von Nachhaltiger Entwicklung kann hier nicht die Rede sein!
Sehr angenehm überrascht war ich von der Präsentation des Hotel Edelweiss. Hier geben sich die Planer und die Familie Hettegger alle nur erdenkliche Mühe, das Hotel so gut wie möglich in den bestehenden Ortskern von Berchtesgaden zu integrieren und an den Skizzen sieht man schon, dass dieses Hotel eine Bereicherung für Berchtesgaden sein wird. Nun kann man nur gespannt sein ob diesmal die Genehmigungsbehörde einen genehmigungsfähigen und baurechtlich sattelfesten Zustand herstellen kann, damit die Familie Hetteger die Hotelpläne auch umsetzen kann.
Auch wurde kurz angerissen, dass im zweiten Teil der Landrat Georg Grabner die Zukunft des Kreiskrankenhaus Berchtesgaden vorstellen wird. Aus dem Kreiskrankenhaus wird aus dem ehemaligen Vollsortimenter ein Spezialist werden und was wirklich passiert werden wir erleben!
Leider konnte ich dem zweiten Teil des Abends nicht mehr beiwohnen.
Bilder von der Bürgerversammlung finden Sie unter:
http://bildergalerie.berchtesgadeni.....action=showgal&cat=38 _________________ Berchtesgadeninfo.de: Urlaub in Berchtesgaden, Ramsau und Königssee http://www.berchtesgadeninfo.de
NEU: 3-Tage und 5-Tages-Programm Adventure Sports und Outdoor Fun in Berchtesgaden http://www.berchtesgadeninfo.de/de/.....n/aktiv-ferien-sport.html |
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Christian PostRank 5

Anmeldungsdatum: 22.03.2007 Beiträge: 122 Wohnort: Berchtesgaden
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Verfasst am: Di, 18. Nov. 2008 11:16 Titel: Bürgerversammlung im Kur- und Kongresshaus Berchtesgaden
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Hallo Stephan,
du hast bei dem zweiten Teil des Abends nicht wirklich viel verpasst! Das Thema Krankenhaus war eher eine politische Rede a la „Die Rente ist sicher“ und man muss sich wirklich überraschen lassen was da noch so kommt! Lustig fand ich im ersten Teil das der Bürgermeister Rasp mit dem Finger auf die Gemeinde Bischofswiesen mit dem Fall Weibhauser zeigt, obwohl der Markt selbst erst mit der ersten Variante des Hotel Edelweiss ein Desaster erlebt hat. Das mit deinem Zitat der „Nichtberchtesgadener“ ist mir auch aufgefallen und solch ein Denken sollte eigentlich nicht mehr vorherschen! Es ist doch schön, wenn zu solchen Veranstaltungen ca 1/8 der Bürger kommt und ein paar aus anderen Gemeinden auch.
Schade ist, dass kein Konzept zum Schuldenabbau vorgestellt worden ist. Der Ausspruch: Da kommt noch viel Arbeit auf die Gemeinderäte zu ist da reichlich wenig, zumal der Markt auch nicht mehr viel verkaufen kann, weil er ja schon fast alles verkauft hat.
Zu den Themen Schulden und solchen Themen wie dem Trifftplatz hatte ich eigentlich vom jetzigen Bürgermeister andere Erwartet.
Aber ich denke doch, dass wir noch den besten Bürgermeister im Talkessel haben. _________________ Schade dass die gescheiten Köpfe bei uns in der Region zu wenig zu sagen haben und alle anderen Berchtesgadener sich einfach auch zuviel gefallen lassen  |
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hänsn PostRank 2

Anmeldungsdatum: 29.01.2008 Beiträge: 15 Wohnort: Berchtesgaden
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Verfasst am: Di, 18. Nov. 2008 11:34 Titel:
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Servus beinand,
ich möchte an dieser Stelle unsere Position zum Triftplatz zur Diskussion stellen. Bitte die Seite www.zukunft-triftplatz.de besuchen. Es hilft uns sicher, wenn in diesem Forum, aber auch bei unserem Gästebuch entsprechende Meinungen darüber gepostet werden.
Wir haben uns zusammen geschlossen um nicht nur VOR der Wahl klug zu reden sondern auch NACH der Wahl die Aufgaben anzugehen. Wir wollen jedenfalls verhindern, dass der B-Plan der Gde. Schönau so kommt, wie er nun aufliegt (könnt Ihr auf der o.g. Homepage sehen) - auch wenn das nicht leicht wird. Wir denken, dass es eben nicht nur am schnellen und hohen Verkaufserlös liegt, sondern dass wir auf diesem Grundstück tatsächlich ein Stück Gemeinde weiter entwickeln könnten. Mit Angeboten, in die man ja dann auch einen (größenmäßig beschränkten) Einkaufsmarkt integrieren kann...mehr Infos gibt es auf der Homepage. Vui Spaß.
Hänsn |
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